Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Lastwagen rast in Linienbus

18 Menschen sterben bei Unfall in Moskau

Moskau, 13.07.2013
Busunglück, Moskau, Lastwagen, Linienbus

Der russische Linienbus (Beispielbild) wurde von einem Lastwagen zerrissen.

Bei einem schweren Zusammenstoß von einem Lastwagen mit einem Linienbus sind in der Nähe von Moskau mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.

Mehr als 50 Verletzte

Zunächst hatten die Behörden von 14 Toten gesprochen. In den Krankenhäusern seien vier Schwerverletzte gestorben, teilte das Zivilschutzministerium mit. Mehr als 50 Menschen sind bei dem Unglück am Samstag (13.7.) verletzt worden. Beobachter sprachen von einem der schwersten Verkehrsunfälle seit Jahren.

Lastwagen rast in Extrem-Tempo in Bus

Nach ersten Erkenntnissen raste der Transporter bei Extrem-Tempo in den Bus, der bei dem Aufprall zerrissen wurde. Die Bergungsarbeiten wurden erschwert, weil ein Großteil der 12 Kubikmeter Kies, die der Lastwagen transportiert hatte, bei dem Unfall in den Bus gerutscht waren. Der Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, Kirill, rief zu Gebeten für die Opfer auf.

Fahrer des Lastwagen soll überlebt haben

Auf einem Video ist zu sehen, wie der Laster seitlich in den Bus rast und diesen aus der Bahn wirft. Der 46 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Armenien überlebte Medien zufolge und wurde im Krankenhaus von Ermittlern vernommen. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft, hieß es. Die Agentur Interfax meldete unter Berufung auf Ermittler, dass der Transporter mit einer Transitnummer unterwegs war und vorher einer Baufirma gehört hatte.

230 Helfer vor Ort, stundenlange Staus bei Hitze

Am Unfallort Podolsk im Moskauer Gebiet rund 35 Kilometer nördlich vom Zentrum der russischen Hauptstadt waren mehr als 230 Helfer, 30 Krankenwagen und 2 Hubschrauber im Einsatz, hieß es. Viele Autofahrer saßen im Stau fest, so dass Helfer die Menschen bei sommerlichen Temperaturen zusätzlich mit Wasser versorgen mussten.

 

(dpa/mgä)