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Radio Hamburg

Razzia auf Mallorca

Hells Angels Hanebuth vor dem Strafrichter

Palma de Mallorca, 25.07.2013
Hells Angels Symbol

Frank Hanebuth wurde am Donnerstag (25.07.) einem Strafrichter vorgeführt.

Auf Mallorca sind ist Frank Hanebuth von den Hells Angels einem Strafrichter vorgeführt worden. Er vertraue der spanischen Justiz, wie es hieß.

Nach der Festnahme von 24 Hells Angels auf Mallorca hat ein Untersuchungsrichter die Rocker verhört. Der frühere Boss des Ortsclubs Hannover, Frank Hanebuth, sieht den Ermittlungen einem Medienbericht zufolge gelassen entgegen.

Frank Hanebuth vor dem Strafrichter

Am Donnerstag (25.07) wurde er einem Strafrichter auf Mallorca vorgeführt. Der bullige Zwei-Meter-Mann trug Handschellen und wurde von zwei Polizisten zum Gericht in Palma de Mallorca begleitet. Am Dienstagabend (23.07.) konnten die 24 Hells Angels von Fahndern festgenommen werden. Ihnen wird unter anderem Erpressung, Nötigung, Geldwäsche, Zuhälterei und Betrug zur Last gelegt.

Hanebuth vertraue der spanischen Justiz

Am Donnerstag seien elf Verdächtige befragt worden, darunter auch der namentlich nicht genannte mutmaßliche Bandenchef, wie das Oberlandesgericht der Balearen mitteilte. Hanebuth ließ über seinen spanischen Anwalt ausrichten: "Ich vertraue der spanischen Justiz. Wir warten jetzt die Akteneinsicht ab. Ich habe mir aber nichts zuschulden kommen lassen, deshalb habe ich nichts zu befürchten." Als mutmaßlicher Drahtzieher eines möglichen Auftragsmordes kam der 49-Jährige der Kieler Justiz ins Visier. Diese Ermittlungen wurden mangels eines Tatnachweises eingestellt.

Im Juni 2012 löste sich der Club in der niedersächsischen Landeshauptstadt auf, nachdem der Landtag über ein mögliches Verbot des Clubs debattiert hatte. Danach sollen einige Mitglieder aus Hannover nach Polizeierkenntnissen nach Mallorca gegangen sein.

Verdächtige sollen Luxusleben geführt haben

Laut Informationen spanischer Fahnder wollten die Motorrad-Rocker mit Schwarzgeld einen Formel-1-Kurs bauen. Die Polizei erklärt, dass ein großer Teil der Verdächtigen Vorstrafen aufweise und ein Luxusleben geführt haben soll. Etwa 200 Beamte waren an der "Operation Casablanca" beteiligt und durchsuchten mehr als 30 Wohnungen und Lokale. Sie stellten Feuer- und Sichtwaffe, zehn Autos, vier Motorräder, mehrere Boote und Juwelen, sowie Drogen sicher.

(dpa/pgo)