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Radio Hamburg

Studie belegt

Vollmond hat doch Einfluss auf Schlaf

Victoria Beckham, UFO, Twitter, Mond

Eine Studie beweist: Der Vollmond beeinflusst doch unseren Schlaf.

Der Mond beeinflusst scheinbar doch unser Verhalten. Bei Vollmond schlafen laut einer neuen Studie viele Menschen schlechter und kürzer.

Wer nachts nicht schlafen kann, schiebt das schon mal auf den Mond. Schweizer Forscher haben diese Beschuldigung nun ganz genau geprüft. Ihr Urteil: Es stimmt. Um Vollmond herum schlafen Menschen schlechter und kürzer. Das berichten Forscher um Christian Cajochen vom Zentrum für Chronobiologie der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel im Fachblatt "Current Biology". Sie haben in einer Studie nach eigenen Angaben erstmals einen überzeugenden wissenschaftlichen Beleg dafür gefunden, dass der Mond tatsächlich den Schlaf des Menschen beeinflusst. Es sei auch ein Spiel der Hormone.

Schlechterer Schlaf bei Vollmond

Die Idee zu ihrer Untersuchung kam den Forschern bei einem Feierabendbier in einer Bar - und zwar in einer Vollmondnacht. Sie überlegten sich, die Daten einer abgeschlossenen Schlafstudie noch einmal neu auszuwerten und dabei die Mondphase zu berücksichtigen. In der Studie hatten die Forscher zuvor verschiedene Aspekte des Schlaf-Wach-Rhythmus an insgesamt 33 Freiwilligen untersucht. Ihre neue Auswertung ergab nun, dass die Versuchspersonen bei Vollmond im Schnitt fünf Minuten länger gebraucht hatten, um einzuschlafen. Sie hatten zudem pro Nacht insgesamt 20 Minuten weniger geschlafen und die Qualität ihres Schlafs selbst auch schlechter beurteilt.

Der Mond beeinflusst noch mehr

Und es gab messbare biologische Anhaltspunkte für einen "Mond-Faktor". Die Hirnaktivität zeigte, dass die Länge des Tiefschlafs abnahm, berichten die Forscher. Schließlich sank bei Vollmond auch der Melatonin-Spiegel. Dieses Hormon ist an der Steuerung von Schlaf- und Wachphasen beteiligt. Dies sei der erste verlässliche Beweis, dass sich ein lunarer Rhythmus auf die Schlafstruktur des Menschen auswirken kann, schreiben die Forscher. Möglicherweise beeinflusse der Mond auch andere Aspekte unseres Verhaltens, etwa die Stimmung oder die geistige Leistung.

(dpa/lhö)

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