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Radio Hamburg

Tödliches Chaos am Nil

Straßenschlachten in Ägypten

Kairo, 06.07.2013
Proteste in Ägypten Juli 2013

In Ägypten kehrt nach Mursis Sturz keine Ruhe ein.

Auf den Straßen Ägyptens gab es in der Nacht zu Samstag (6. Juli) erneut blutige Auseinandersetzungen zwischen Mursi-Anhängern und Gegnern des gestürzten Regime.

Die Lage im Land der Pyramiden verschlimmert sich: In der Nacht zum Samstag (6. Juli) lieferten sich Anhänger und Gegner des vom Militär gestürzten Präsidenten Mohhamed Mursi erneut schwere Straßenschlachten.

Viele Tote und Verletzte

Insgesamt kamen bis zum frühen Samstagmorgen landesweit mindestens 17 Menschen ums Leben, etwa 315 wurden verletzt. Laut der Nachrichtenagentur Mena kam es besonders in der Hafenstadt Alexandria zu einer Katastrophe. Hier allein seien 12 Menschen gestorben und weitere 200 verletzt worden. Neben Alexandria waren auch Kairo, Suez sowie die Nil-Delta-Provinzen Damietta und Beheira von den Zusammenstößen betroffen. Riesige Einheiten von Armee und Polizei hatten versucht, Gegner und Anhänger von Ex-Präsident Mursi zu trennen. Im Laufe der Nacht beruhigte sich die Lage allmählich.

Hauptmann der Muslimbrüderschaft festgenommen

Sicherheitskräfte in Kairo nahmen den stellvertretenden Führer und Hauptfinanzier der Muslimbruderschaft. Chairat al-Schater, fest. Ihm wird Anstachelung zur Gewalt vorgeworfen. Der Sprecher der Muslimbrüder, Gehad Al-Haddad teilte am Samstag via Twitter mit, dass al-Schater festgenommen wurde, als er in Kairo seinen Bruder besuchte. Auch der Bruder wurde festgenommen.

Auswärtiges Amt warnt Urlauber

Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise am Samstag deutlich verschärft. Wörtlich heißt es: "Von Reisen nach Ägypten wird in der aktuellen Lage vor dem Hintergrund der sehr violaten Sicherheitslage dringend abgeraten." Ausgenommen davon sind Nil-Kreuzfahren sowie Reisen in die Touristengebiete am Roten Meer und nach Luxor und Assuan. Der Transit über den Flughafen Kairo gilt als sicher.

(dpa/slu)

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