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Radio Hamburg

Fettleibigkeit

Mexiko verhängt Strafsteuer für Fast Food

Mexiko-Stadt, 03.11.2013
RHH - Expired Image

Das Geschäft mit dem Fast Food boomt, doch die mexikanische Regierung will jetzt den Konsum einschränken. 70 Prozent aller Einwohner sind zu dick.

Mexiko leidet unter einer starken "Übergewichtsepidemie". Nun will man den Fast Food-Konsum durch Steuerauflagen eindämmen.

Mit einer Strafsteuer auf Fast Food will Mexiko der grassierenden Fettsucht im Land begegnen. Auf Lebensmittel mit mehr als 275 Kalorien je 100 Gramm wird ab Anfang kommenden Jahres eine Steuer von acht Prozent erhoben. Der Kongress verabschiedete am Donnerstag (31.10.) eine entsprechende Steuerreform.

Über 70 Prozent der Menschen zu schwer

Mexiko leide an einer "echten Übergewichtsepidemie", sagte Präsident Enrique Peña Nieto wenige Stunden vor der Abstimmung. Er kündigte eine Reihe von Gegenmaßnahmen wie Erziehungsinitiativen, neue Etikettierungsvorschriften und Sportprogramme an.

Jeder zehnte leidet an Diabetes

Schlechte Ernährung und mangelnde Bewegung haben dazu geführt, dass es mittlerweile in Mexiko prozentual mehr Übergewichtige gibt als in den USA. 70 Prozent der Erwachsenen sowie 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen gelten als zu schwer. Als krankhaft übergewichtig stuft die Organisation über 30 Prozent der erwachsenen Mexikaner ein. Fast jeder zehnte erwachsene Mexikaner außerdem leidet an Diabetes.

Drei Liter Softdrinks pro Woche

In Mexiko war bereits im Vorfeld der Abstimmung eine heftige Debatte um die Besteuerung von Softdrinks entbrannt. Die Erfrischungsgetränke-Hersteller argumentieren, Übergewicht sei ein vielschichtiges Problem und werde nicht allein von ihren Produkten verursacht. Verbraucherschutzverbände und Gesundheitsorganisationen dagegen weisen auf den Zusammenhang zwischen zuckerhaltigen Getränken, Übergewicht und Diabetes hin. Mit einem wöchentlichen Pro-Kopf-Verbrauch von rund drei Litern im Jahresdurchschnitt liegen die Mexikaner beim Konsum von Softdrinks im weltweiten Ranking weit vorne, wie aus jüngsten Erhebungen der US-Universität Yale und von Industrieverbänden hervorgeht.

(dpa/fbu)

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