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Radio Hamburg

"Maven"

NASA schickt Raumsonde zum Mars

New York, 18.11.2013
Mars Panorama

Die NASA startet eine neue Mars-Mission. "Maven" soll die Atmosphäre des roten Planeten erforschen.

Die Raumsonde "Maven" soll am Montag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus in Richtung Mars starten und dessen Atmosphäre erkunden.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA schickt Montagabend den Mars-Orbiter "Maven ins All". Die rund elf Meter lange und inklusive Treibstoff mehr als 2.500 Kilogramm schwere Sonde, die von der US-Raumfahrtbehörde NASA entwickelt wurde, soll um den Roten Planeten kreisen und dessen Atmosphäre untersuchen. Nach zehn Monaten Flugzeit soll "Maven" im September 2014 in der Atmosphäre des Mars ankommen und dann eine einjährige Forschungsmission beginnen.

Von den Daten erhoffen sich die NASA-Forscher Erkenntnisse darüber, wie es dazu kam, dass sich auf dem Mars kein Leben entwickeln oder halten konnte.

Marsboden heller als vermutet

Neue Erkenntnisse vom Mars gibt es unterdessen auch vom Rover "Curiosity": Der Marsboden ist demnach heller als bislang angenommen. Das zeigen zwei unabhängige Analysen von Aufnahmen der Raumsonde "Mars Reconnaissance Orbiter". Der Boden des Roten Planeten enthält demnach vielerorts Feldspat-reiche Minerale, wie sie zuvor nur auf der Erde und auf dem Mond beobachtet worden sind. Darüber berichten Wissenschaftler im britischen Fachblatt "Nature Geoscience". Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass der Marsboden fast ausschließlich aus dichtem, dunklen Basalt besteht. Die Gruppen um James Wray vom Georgia Institute of Technology (USA) und um John Carter von der Europäischen Südsternwarte Eso in Chile hatten mit einem Infrarot-Spektrometer an Bord der Raumsonde mehrere Marsregionen ausfindig gemacht, die Feldspat-reiches, leichteres Gestein besitzen. Die Entdeckung zeige, dass es sich bei dem kürzlich vom Marsrover "Curiosity" aufgespürten hellen Gestein vermutlich nicht um ein isoliertes Vorkommen handele. Das wiederum lege nahe, dass es auf dem jungen Mars eine viel umfangreichere Magma-Aktivität gab als bislang angenommen.

(dpa/lhö)

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