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Radio Hamburg

Mit bloßem Auge sichtbar

Himmelskörper Ison rast auf die Sonne zu

Lindau, 20.11.2013
Meteor am Himmel

Der Komet Ison nährt sich der Sonne und leuchtet heller als je zuvor. Sternegucker können ihn von der Erde mit bloßem Auge beobachten. (Symbolbild) 

Der Komet Ison hat mehrere größere Stücke seines Kerns verloren und leuchtet jetzt heller als zuvor. Mit Glück ist er mit bloßem Auge zu sehen.

Der Stern aus den Randbezirken des Sonnensystems befindet sich im Anflug auf die Sonne, die er voraussichtlich am 28. November erreicht. Das hat das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) im niedersächsischen Katlenburg-Lindau am Montag mitgeteilt.

Komet zerbricht in mehrere Teile

Da es eine Abspaltung im Inneren des Himmelskörpers gab, ist sehr viel Material an die Oberfläche gelangt, das nach etwa vier Milliarden Jahren das erste Mal dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Laut Forschern sei dies der Grund für das deutlich stärkere Leuchten des Kometen. Unter dem Einfluss der Sonne werde das Material jetzt sehr aktiv und es kommt somit zu einer starken Ausgasung. Zudem werde viel Staub freigesetzt. Weil dadurch insgesamt sehr viel mehr Oberfläche von der Sonne beschienen werde, leuchte der Komet weitaus stärker als zuvor.

Durchmesser von mehreren Kilometern

Nach Angaben des Lindauer Instituts hat Ison einen Durchmesser von mehreren Kilometern. Die einzelnen Abspaltungen haben vermutliche Ausmaße wie ein mehrstöckiges Gebäude. Sie bewegten sich jetzt wie kleine Begleiter des Kometen, die sich aber langsam vom Kern entfernen.

Komet ist mit bloßem Auge sichtbar

Mittlerweile gibt es erste Berichte, dass der Schweifstern kurz vor Sonnenaufgang mit bloßem Auge sichtbar wird. Wenn man bei klarem Himmel nach Osten schaue, sei die Chance zur Beobachtung am größten.

Erste Sichtung am 21.09.12

Astronomen erhoffen sich von Ison einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Sonnensystems und in die Entstehung des Lebens auf der Erde. Die erste Sichtung des Kometen ereignete sich am 21. September 2012 mit einem Teleskop des International Scientific Optical Network (Ison/Internationales wissenschaftliches Netz optischer Teleskope), nach dem er auch bekannt wurde. 

(dpa/fbu)

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