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Radio Hamburg

Allensbach-Studie

Schluss mit der Gleichberechtigung

Berlin, 01.10.2013
Mann, Frau, Kampf, Streit, Schlacht, der, Geschlechter

Zwei Drittel aller Männer halten die Gleichberechtigung der Frau inzwischen für erreicht.

Viele Männer sind verunsichert und überschätzen die Erwartungen an sich. Mehrheit denkt, dass genug für die Gleichberechtigung getan sei.

Super-Ehemann, erfolgreicher Versorger, guter Freund: Viele Männer in Deutschland sehen sich einer Umfrage zufolge mit zu vielen Erwartungen konfrontiert. Jeder Dritte fühlt sich überfordert, wie eine Studie im Auftrag der Zeitschrift "Bild der Frau" ergab, die in Berlin präsentiert wurde. Trotz allem fühlen sich die meisten Männer wohl in ihrer Haut - Frauen haben es aus ihrer Sicht schwerer im Leben. Zwei Drittel aller Männer halten die Gleichberechtigung der Frau gleichwohl inzwischen für erreicht.

Der deutsche Mann sei kein Macho, sondern verunsichert, sagte Sandra Immoor, Chefredakteurin der Zeitschrift "Bild der Frau". Für die Studie hatte das Allensbach-Institut rund 950 Männer und 550 Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt. 35 Prozent der Männer gaben an, Schwierigkeiten zu haben, die Erwartungen an sie zu erfüllen. Der Psychotherapeut Björn Süfke findet dies kaum verwunderlich: Noch immer erwarteten die meisten Frauen beruflichen Erfolg bei Männern. "Seit etwa zehn bis 20 Jahren kommt hinzu, dass der Mann jetzt auch noch gefühlsbezogen sein soll", sagte Süfke.

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Haushalt bleibt Frauen-Sache

Die Geschäftsführerin des Allensbach-Instituts, Renate Köcher, betonte, dass Frauen von Männern die klassische Ernährerrolle gar nicht mehr so stark erwarten wie Männer annehmen. So glaubten zwar 71 Prozent, dass sie für den Unterhalt der Familie aufkommen sollten, tatsächlich wünschten sich dies aber nur 60 Prozent der Frauen. Die Rollen wollen Männer aber nicht tauschen: Nur sechs Prozent wären im nächsten Leben gern eine Frau. Nur eine Minderheit von zwölf Prozent glaubt, dass Frauen es im Leben leichter haben. An der klassischen Arbeitsteilung im Haushalt - ein Streitpunkt in jeder zweiten Beziehung - wird sich vorerst wohl nicht viel ändern. Der Haushalt ist laut Studie weitgehend männerfreie Zone. Putzen, Kochen und Staubsaugen sind demnach nach wie vor Frauensache. (dpa)

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