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Radio Hamburg

EU-Kommission berichtet

Produktpiraterie floriert und ist gefährlich

Köln, 15.10.2013
Vizepräsident der EU-Kommission Antonio Tajani

Der Vizepräsident der EU-Kommission Antonio Tajani stellte in Köln eine Kampagne gegen Produktpiraterie vor (Archivbild).

Textilien, Tabletten, Autoteile oder Computer - fast alles wird gefälscht. Häufig mit Gefahren für Gesundheit oder Sicherheit.

Die Europäische Union will im Kampf gegen Produktpiraterie die Verbraucher mit ins Boot holen. "Produktfälschungen sind eine der großen Plagen unserer Zeit", warnte der Vizepräsident der EU-Kommission, Antonio Tajani, in Köln. Er stellte dort eine Kampagne vor, die Verbraucher über die Sicherheits- und Gesundheitsrisiken von Fälschungen aufklären soll.

Produktpiraterie bedroht die Sicherheit

Allein 2012 beschlagnahmten Fahnder in der EU gefälschte Waren im Wert von einer Milliarde Euro. Das Sortiment der Fälscher wird dabei immer breiter - Medikamente werden ebenso gefälscht wie Bremsscheiben, Textilprodukte oder Smartphones. Die Produktpiraterie bedrohe die Sicherheit und nicht zuletzt Arbeitsplätze in der EU, sagte Tajani. Im Bereich der Warenfälschung habe sich eine Schattenwirtschaft entwickelt, in der sich Kriminelle tummelten, die weder Steuern noch Abgaben zahlten und zudem die Sicherheit der Verbraucher aufs Spiel setzten.

Kampf gegen Fälschungen intensivieren

Der weltweite Handel mit gefälschten Waren mache mehr als 200 Milliarden Euro aus. Tajani betonte die Notwendigkeit, den Informationsaustausch der europäischen Sicherheitsbehörden bei der Bekämpfung der Fälschungen zu intensivieren. Eine  neue Broschüre soll die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf das Problem lenken. Allein der deutsche Zoll beschlagnahmte im vergangenen Jahr Waren im Wert von 130 Millionen Euro. Auch für das laufende Jahr seien Beschlagnahmungen in ähnlicher Größenordnung zu erwarten, sagte der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Werner Gatzer.

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