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Radio Hamburg

Sturm "Christian"

Orkan verwüstet Nordeuropa

Chaos in Norddeutschland , 29.10.2013
Sturm Hamburg

"Christian" hat am Montag (28.10) über Nordeuropa gewütet und großen Schaden hinterlassen. Nach offiziellen Angaben wurden 14 Menschen getötet.

Orkantief "Christian" hat ganze Arbeit geleistet. Wichtige Bahnstrecken bleiben unbefahrbar. Noch ist das Ausmaß der Schäden nicht abzuschätzen.

Es war einer der schwersten Herbststürme der vergangenen 15 Jahre, der am Montag (28.10) über Norddeutschland und Nordeuropa wütete und dabei massenhaft Bäume umknickte, Dächer abdeckte und Autos eindrückte. Mindestens 16 Menschen starben europaweit bei den Unwettern die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 172 Stundenkilometern über das Land hinwegfegten. Von der Stärke her sei "Christian" vergleichbar mit den Orkanen "Lothar" (Dezember 1999) und "Kyrill" (Januar 2007), teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. 

Nach dem Durchzug von Orkantief "Christian" war die Bahn fieberhaft mit dem Aufräumen beschäftigt. Ein großer Teil der Zugverbindungen im Norden war auch am Dienstag erheblich gestört. Frühestens am Mittwoch sollten laut Bahn Reisende wieder mit der Bahn von Hamburg in Richtung Kiel, Flensburg, Dänemark und an die Nordseeküste fahren können.

Sieben Todesfälle in Deutschland

In Deutschland hatten die Stürme seit Sonntag (27.10.) mindestens sieben Menschen das Leben gekostet. Im niedersächsischen Bad Bentheim und in Schleswig-Holstein in Braderup kamen zudem bei Verkehrsunfällen zwei weitere Menschen ums Leben. In beiden Fällen schloss die Polizei einen Zusammenhang mit dem Unwetter nicht aus. In Europa gab es damit zusammen mindestens sechszehn Tote - davon vier in Großbritannien, je zwei in Dänemark und den Niederlanden und einer in Frankreich. Meist waren umgestürzte Bäume die Ursache.

Windgeschwindigkeit bis 172 Km/h

Besonders schwer hat Orkan "Christian" in Schleswig-Holstein gewütet. Die stärkste Böe im Flachland sei mit 172 Kilometern pro Stunde in St. Peter Ording gemessen worden. Allein hier mussten Polizei und Feuerwehr zu fast 3.600 Einsätzen ausrücken. Nach Angaben eines Sprechers der Provinzial-Versicherung sind Schäden in Millionenhöhe entstanden. Mehrere Tausend Mitarbeiter der Deutschen Bahn waren damit beschäftigt, beschädigte Oberleitungen zu reparieren und umgestürzte Bäume von den Gleisen zu holen.

Viele Steckenteile nicht passierbar

In Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen blieb vor allem der regionale Bahnverkehr noch erheblich eingeschränkt. Für weiter gesperrte Zugstrecken sollten Ersatzbusse eingesetzt werden. Das sei aber auch nicht in allen Fällen möglich, weil zum Teil auch Straßen nicht richtig befahrbar seien. In Hamburg normalisierte sich der öffentliche Nahverkehr. Durch die Sturmschäden fuhren einige S-Bahn-Züge nicht. Wegen umgestürzter Bäume auf Gleisen und beschädigter Stromleitungen waren Regional- und Intercityverbindungen der Bahn in Teilen Dänemarks reduziert worden, wie das Bahnunternehmen DSB berichtete. In Schweden waren rund 60.000 Haushalte ohne Strom, im gesamten Baltikum waren es Hunderttausende.
(dpa/fbu)

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