Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Atomruine in Japan

Tödliche Strahlendosis in Fukushima gemessen

Tokio, 02.09.2013
Fukushima, AKW, Greenpeace, Messung

Tödliche Dosis Radioaktivität an Kühlwasser-Tanks in der Atomruine Fukushima entdeckt.

Die Massen hochgradig verstrahlten Kühlwassers in der Atomruine Fukushima stellen eine immer größere Gefahr dar. Neue Lecks befürchtet.

Nach einem schweren Leck in der Atomruine Fukushima haben die Reparaturtrupps an Tanks mit Kühlwasser weitere Spuren mit einer tödlichen Dosis Radioaktivität entdeckt. Wie der Betreiberkonzern Tepco nach japanischen Medienberichten mitteilte, wurde neben einem Abwassergraben, der zum Meer führt, unter anderem Strontium festgestellt. Strontium gilt unter Experten als "Knochenkiller". Zuvor hatte Tepco an drei Tanks sowie einem Verbindungsrohr eine Strahlendosis von bis zu 1800 Millisievert pro Stunde gemessen - wer einer solchen Dosis vier Stunden ausgesetzt ist, würde sterben.

300 Tonnen hochgradig verstrahltes Wasser ausgelaufen

Allerdings gebe es keine Anzeichen dafür, dass der Wasserstand in den zusammengeschraubten Stahltanks gesunken sei. Neben den Tanks wurden Wasserpfützen entdeckt. Woher dieses Wasser kommt, ist allerdings unklar. Der Betreiber schloss weitere Lecks nicht aus. Aus einem der Tanks waren kürzlich 300 Tonnen hochgradig verstrahlten Wassers ausgelaufen. Die Atomaufsichtsbehörde hob daraufhin die Gefahrenstufe auf Stufe 3 ("ernster Zwischenfall") der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (Ines) an. Tepco entdeckte die hohen Strahlenwerte an vier Stellen.

Lest auch: Atomkatastrophe von Fukushima: Neues Leck wird zu "ernstem Zwischenfall"

In der Atomruine Fukushima ist erneut radioaktives Wasser ausgelaufen. Jetzt ist die Rede von einem "ernsten ...

Ist Tepco mit der Situation überfordert?

Die höchsten Werte von bis zu 1800 Millisievert pro Stunde wurden an einem Tank gemessen, an dem die Strahlung zuvor noch 100 Millisievert betragen hatte. Bei einem anderen Tank stieg sie von 70 auf 220 Millisievert. Die Tanks sind laut Medien von der gleichen Bauart wie der, aus dem es herausgeleckt war. Außerdem wurde an einem nahen Brunnen, aus dem Grundwasser gepumpt wird, bevor es Reaktorgebäude erreicht, sowie in einem Abflussschacht ebenfalls erhöhte Strahlenwerte gemessen.

Seit dem GAU infolge des Erdbebens und Tsunamis vom 11. März 2011 wird unentwegt Wasser zur Kühlung in die Reaktoren gepumpt. Um der riesigen Wassermengen Herr zu werden, hat Tepco in Eile Hunderte Tanks aufgestellt. Erschwerend kommt hinzu, dass jeden Tag Hunderte Tonnen Grundwasser in die Reaktorgebäude eindringen und sich mit dem kontaminierten Kühlwasser vermischen. Kürzlich hatte Tepco zugegeben, dass tagtäglich rund 300 Tonnen belastetes Wasser ins Meer sickern. (dpa/apr)

 

comments powered by Disqus