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Radio Hamburg

Thai Airways

Airbus A330 bei Landung in Bangkok verunglückt

Bangkok, 09.09.2013

Die verunglückte Maschine der Thai Airways in Bangkok.

Ein Airbus A330 rutscht beim Anflug in Bangkok von der Landebahn. Die Passagiere müssen über Notrutschen ins Freie.

Ein Passagierflugzeug ist bei der Landung in Bangkok ins Schlingern geraten und von der Landebahn abgekommen. Nach ersten Angaben der thailändischen zivilen Luftfahrtbehörde klemmte ein Fahrgestell des Airbus A330. Die Maschine rutschte in der Nacht zum Montag (Ortszeit) einige hundert Meter, bevor der Pilot es schaffte, sie zum Stehen zu bringen. Dabei schrammte ein Triebwerk über den Boden.

Augenzeugen berichteten, dass Funken sprühten. Die 288 Passagiere kamen über Notrutschen ins Freie. 13 verletzten sich dabei leicht, wie die Fluggesellschaft Thai Airways mitteilte. Die Landebahn wurde bei dem Unfall beschädigt und musste für Reparaturen geschlossen werden. Sie dürfte erst Mittwoch wieder in Betrieb sein, sagte der Direktor der Flughafenbehörde, Sita Divari, Reportern. Sämtlicher Verkehr lief über die zweite Landebahn. Die Flughafenbehörde warnte vor Verspätungen.

Die Maschine - Flug TG679 - kam nach Angaben der Airline aus Guangzhou in China und sollte um kurz vor Mitternacht auf dem Flughafen Suvarnabhumi landen. "Nach Angaben der Passagiere landete die Maschine sanft, aber als das Vorderrad aufsetzte, kam die Maschine ins Schlingern und rutschte von der Landebahn", sagte Airline-Chef Sorajak Kasemsuvan im Rundfunk.

Probleme mit einem Fahrgestell

Die 14-köpfige Besatzung hätte den oft geübten Notfallplan umgesetzt und alle Passagiere in kürzester Zeit in Sicherheit gebracht. Auf dem Flughafengelände war die Maschine mit dem Cockpit am Boden neben der Landebahn zu sehen. Rettungskräfte hatten im vorderen Teil oberhalb der Fenster sowie am Heck das Logo der Airline mit schwarzer Farbe überstrichen. Ermittler der zivilen Luftfahrtbehörde waren vor Ort. Die Blackbox mit den Aufzeichnungen technischer Daten werde noch ausgewertet, sagte der Direktor der Behörde, Voradej Harnprasert. Nach ersten Untersuchungen habe es ein Problem mit einem Fahrgestell gegeben.

 

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