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Radio Hamburg

Mann stirbt an Herzinfarkt

Langer Todeskampf bei verpfuschter Hinrichtung

Oklahoma City, 30.04.2014
Hinrichtung Todeszelle USA

In den USA ist ein Mörder bei einer verpfuschten Hinrichtung nach einem langen Todeskampf gestorben. (Symbolfoto)

In den USA ist ein Mörder laut Medienberichten bei einer verpfuschten Hinrichtung nach einem langen Todeskampf an einem Herzinfarkt gestorben.

Wegen eines Fehlers bei einer Hinrichtung per Giftspritze im US-Bundesstaat Ohio hat ein 38-jähriger Mörder einen langen Todeskampf erlitten. Der 38-jährige Clayton Lockett, der unter anderem eine 19-jährige Frau getötet hat, sollte am
Dienstagabend in Oklahoma City per Giftspritze exekutiert werden. Beim Spritzen einer der drei verschiedenen Medikamente platzte jedoch eine Vene, berichtete der Fernsehsender KFOR-TV. Der Mann blieb bei Bewusstsein, wälzte sich minutenlang auf der Bahre, rang um Luft und starb schließlich 43 Minuten nach der ersten Spritze an einem Herzinfarkt.

Vorfall wird geprüft

Eine für den selben Abend geplante zweite Hinrichtung wurde wegen des Vorfalls ausgesetzt. Oklahomas Gouverneurin Mary Fallin hat per Dekret eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet und für die kommenden zwei Wochen alle Exekutionen ausgesetzt. Auch die Staatsanwaltschaft prüft nach eigenen Angaben den Vorfall. Zuvor hatten Locketts Anwälte Auskunft über die bei der Hinrichtung eingesetzten Drogen verlangt. Das Oberste Gericht verweigerte dies mit der Argumentation, die Hersteller der Medikamente, durch die unter anderem Atmung und Bewusstsein ausgesetzt werden, müssten geschützt werden.

(dpa/lhö)

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