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Radio Hamburg

US-Taxi-App "Uber"

Neue Konkurrenz für Taxi-Fahrer

Berlin, 22.04.2014
App, Uber, Privatchauffeur, Taxifahrer

Über die App Uber soll man sich Privatleute als Taxifahrer bestellen können.

Ein Privatchauffeur auf Bestellung - das bietet eine US-Firma auch in Berlin an. Jetzt nimmt das Internet-Unternehmen weitere deutsche Städte ins Visier.

Der umstrittene Taxi-App-Dienst Uber will über Berlin hinaus in weitere deutsche Großstädte expandieren. Schon im Mai sei der Start in Frankfurt am Main geplant, wenig später sollten Düsseldorf, Köln und Hamburg folgen, kündigte Pierre-Dimitri Gore-Coty, Nord- und Westeuropa-Chef von Uber, in der "Welt am Sonntag" an.

Wie funktioniert Uber?

Das Prinzip ist simpel: Privatfahrer registrieren sich mit ihrem eigenen Wagen bei Uber. Die Telefonapp zeigt Nutzern dann an, wie weit das nächste Auto entfernt ist. Höchtens fünf Minuten sollen Kunden laut Uber warten müssen.

Die Fahrten sind dann rund 20 Prozent günstiger als ein reguläres Taxi und werden minutengenau über die hinterlegte Kreditkarte abgerechnet.

Deutscher Taxiverband bereitet Klage vor

Das US-Unternehmen vermittelt Hobby-Fahrer als Chauffeure. Das Prinzip ist simpel: Privatfahrer registrieren sich mit ihrem eignen Wagen bei Uber. Die Telefon-App zeigt Nutzern dann an, wie weit das nächste Auto entfernt ist. Höchstens fünf Minuten sollen Kunden laut Uber warten müssen. Die Fahrten sind dann rund 20 Prozent günstiger als ein reguläres Taxi und werden minutengenau über die hinterlegte Kreditkarte abgerechnet.

Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband will sich gerichtlich gegen die Konkurrenz wehren. "Eine Klage wird vorbereitet", sagte Verbandsgeschäftsführer Thomas Grätz dem Blatt. "Wir sind zuversichtlich, dass die Attacke auf das Taxigewerbe abgewehrt wird." Weder Uber noch der Taxiverband waren für eine Stellungnahme zu erreichen.

Einstweilige Verfügung gegen Uber in Berlin

In Berlin hatte das Landgericht den Chauffeur-Dienst diese Woche in einer einstweiligen Verfügung verboten. Der klagende Taxiunternehmer will die Entscheidung aber nicht durchsetzen, weil er nach einem möglicherweise anderen Urteil in der Hauptsache hohe Schadenersatz-Forderungen befürchtet. Das US-Start-up will seinen Dienst wie bisher anbieten.

Rechtslage uneindeutig?

Manager Gore-Coty sagte der "Welt am Sonntag", die Rechtslage sei lange nicht so eindeutig wie von den Taxifahrern behauptet. "Die deutsche Gesetzgebung ist zu einer Zeit geschrieben worden, als das Internet noch nicht erfunden war und es unseren Vermittlungsservice gar nicht hätte geben können."

Chauffeure ohne Taxischein

In den USA ist die Internetfirma seit fünf Jahren am Markt und inzwischen in etwa 50 Städten vertreten. Auch dort sowie in Paris und Brüssel ist es zu Konflikten mit Taxifahrern gekommen. Der Deutsche Taxiverband wirft Uber vor, Chauffeure ohne Taxi-Schein und ohne ausreichende Versicherung zu vermitteln.

(dpa/mgä)

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