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Radio Hamburg

Wetter im Norden

Sommer auf Sparflamme - Es bleibt wechselhaft

Hamburg, 14.08.2014
Wetter, Regenbogen, Chaos

Der Spätsommer zeigt sich bislang recht wechselhaft.

Die zweite Sommerhälfte hat begonnen. Doch der Spätsommer ist bislang recht wechselhaft. Sind jetzt weniger Sommertage zu erwarten?

Bis zum 22. September dauert er noch an, der kalendarische Sommer. Die zweite Halbzeit des Sommers hat also eben erst begonnen. Aus diesem Anlass hat das Institut für Wetter- und Klimakommunikation (IWK) die Sommer der letzten zehn Jahre einmal ausgewertet. Die Fragestellung lautete: Gibt es in der zweiten Sommerhälfte mehr oder weniger Sommertage, als in der ersten Hälfte? Dabei kamen die Meteorologen zu einem überraschenden Ergebnis: In der zweiten Sommerhälfte sind im Mittel der ausgewerteten Stationen noch 11 Sommertage zu erwarten. Das entspricht etwa der Hälfte der mittleren Sommertage der ersten Sommerhälfte mit 21 Tagen über 25 Grad.

Regional gibt es jedoch große Unterschiede. Beispielsweise zählt der maritim geprägte Norden Deutschlands in der zweiten Sommerhälfte im Mittel nur noch 6 Sommertage, während sich der Südwesten auf 14 Sommertage freuen kann, - zumindest statistisch. Ursache für die Verteilung dafür sind die häufigeren und länger andauernden ersten Kaltlufteinbrüche nach dem Hochsommer im Norden Deutschlands. In der Südhälfte kommt hingegen der wärmende Effekt des Kontinentalklimas im September stärker zum Tragen. Frank Böttcher, Leiter des IWK: "Tröstlich ist an diesen Zahlen, dass es doch eine sehr große Wahrscheinlichkeit dafür gibt, dass nach der aktuell kühlen Witterungsphase noch ein paar Sommertage folgen werden."

Ist ein Ende der Tiefdruckphase schon in Sicht?

Zumindest für den Norden Deutschlands ist derzeit noch kein Ende der Tiefdruckphase absehbar. Sobald Ex-Tropensturm "Bertha" am kommenden Wochenende nach Skandinavien abgezogen sein wird, nimmt ein Islandtief seinen Platz ein und sorgt auch über das Wochenende hinaus für windiges und "nur" mildes Wetter. Für die Südhälfte Deutschlands ist in der nächsten Woche zumindest eine kurze Unterbrechung der wenig hochsommerlichen Witterung abzusehen. Unter leichtem Hochdruckeinfluss sind dort ab Montag wieder etwas wärmere Luftmassen zu erwarten, die durchaus wieder sommerlichere Temperaturen über 25 Grad zulassen. Nach einer stabilen, hochsommerlichen Phase sieht es jedoch zurzeit weder im Norden noch im Süden aus.

Regenbogen mitten in der Nacht – Wie ist das möglich?

Sogar nachts kann es Regenbögen geben. Nicht nur unter Straßenlaternen oder im Lichtkegel entgegenkommender Fahrzeuge. An der Stelle der Sonne kann sogar der Vollmond als Lichtquelle für einen Regenbogen ausreichen. Aber nicht immer ist das der Fall. Dieses seltene Phänomen hängt mit dem besonders großen und hellen Mond der letzten Tage zusammen. In der Nacht zum Montag erreichte der Mond das sogenannte „Perigäum“, also die größte Erdnähe. Fällt dieser Zeitraum mit dem Vollmond auf ein Datum, sprechen die Astronomen vom „Supermond“. Dieser erscheint dem menschlichen Auge dann bis zu 14 Prozent größer und sogar 30 Prozent heller als sonst. Trifft das Mondlicht im richtigen Winkel auf die Regentropfen, wird es in seine Spektralfarben zerlegt und ein Regenbogen wird sichtbar. Meistens ist dieser mit bloßem Auge aber nur schwer zu erkennen und erscheint aufgrund der Lichtschwäche weißlich. Nur bei besonders günstigen Bedingungen wie in den letzten Tagen – bei hellem Vollmond und klarer Luft – können selbst nachts die Regenbogenfarben wahrgenommen werden. (apr/iwk)

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