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Radio Hamburg

Winter ade

Menschen und Tiere sind in Frühlingslaune

Offenbach, 24.02.2014
Storch im Horst

Am 01. März beginnt der meteorologische Frühling. Auch Pflanzen und Tiere sind in Frühjahrslaune.

Zur Wochenmitte wird es zwar nasser und kühler, doch mit einem richtigen Wintereinbruch ist wohl nicht mehr zu rechnen.

War's das mit dem Winter? Auch in der Woche vor dem meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März bleibt es zunächst frühlingshaft warm. Hoch "Friedhelm" beschert dem Westen und Südwesten Deutschlands zu Beginn der Woche viel Sonne und bis zu 15 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) voraussagte. Im Norden und Nordwesten ist es etwas wolkiger, an den Küsten und im Bergland weht zum Teil stürmischer Wind. Mild bleibt es auch am Dienstag, wobei sich in der Westhälfte nach und nach schauerartiger Regen ausbreitet. Dagegen bekommen der Osten und Südosten viele Sonnenstrahlen ab, an den Küsten bleibt es stürmisch und etwas kühler.

Zur Wochenmitte wird es nass und kühler

Am Mittwoch gehen die Temperaturen leicht auf sieben bis zwölf Grad zurück. Es ist wechselnd bewölkt und in der Nordhälfte fallen immer wieder Regenschauer, oberhalb von 600 bis 800 Metern auch Schneeregen oder Schnee. Südlich der Donau und in Teilen Sachsens und Brandenburgs bleibt es weitgehend trocken. Ein richtiger Wintereinbruch sei aber nicht mehr zu erwarten.

 

Und das verfrühte Frühlingswetter packt auch die Tierwelt: Kröten, Frösche und Molche wandern in Niedersachsen jetzt wieder durch die Nächte, um ihre Laichgewässer zu erreichen. Das milde Wetter mache die Tiere aktiv, so ein Sprecher des Nabu. Die Naturschutz-Organisationen Nabu und BUND melden, dass seit ein paar Tagen mehr Amphibien unterwegs seien. Bei Geeste im Kreis Emsland zum Beispiel seien insbesondere Erdkröten auf Freiersfüßen unterwegs, in der Region Braunschweig vor allem Teichmolche.

Gefährliche Wanderung

Viele der wandernden Tiere sterben allerdings auf den Straßen, bevor sie Nachwuchs zeugen. Im Kreis Vechta etwa wurden einige überfahrene Grasfrösche gefunden. Vielerorts haben ehrenamtliche Helfer damit begonnen, Schutzzäune zu errichten. Die ersten Zäune stehen nach Angaben des Nabu bei Gnarrenburg (Kreis Rotenburg), Meinersen (Kreis Gifhorn) und im Oldenburger Land. Die Amphibien werden damit in Fangeimer geleitet und später sicher über die Straße gebracht. Die Stadt Wolfsburg sperrt nachts gar eine Straße, um die wandernden Amphibien zu schützen. (dpa/apr)

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