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Radio Hamburg

Eis und Schnee

Der Winter kommt doch noch nach Deutschland

Offenbach/Berlin, 20.01.2014
Winter, Schnee

Blitzeis in Berlin - der Winterdienst hatte viel zu tun und streute Salz auf die Straßen.

In der Hauptstadt hat Blitzeis auf den Straßen und Gehwegen zu zahlreichen Unfällen geführt. Und auch in Hamburg ist es stellenweise glatt.

Der Winter in Deutschland ist in der ersten Hälfte viel zu mild gewesen - jetzt bringt er zumindest vorübergehend Kälte und vielleicht auch Schnee. "Im Nord-Osten geht es schon los", sagte Meteorologe Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach und warnte vor Glatteis. Bis Mittwoch werde die Kälte wohl allmählich auch den Süden Deutschlands erreichen. Auf jeden Fall bleibt es im Nord-Osten kalt: In der zweiten Wochenhälfte sind nachts sogar bis zehn Grad minus drin. "Da wird es dann richtig kalt", sagte Herold. Möglicherweise gibt es am Wochenende oder in der nächsten Woche vielerorts Schnee bis ins Flachland, sicher sei das aber noch nicht.

Kaltlufteinbruch mit Schnee

Fast vier Grad haben die Meteorologen in den ersten sechs Wochen des Winters im Durchschnitt gemessen, der für sie mit dem Dezember beginnt. Das waren 3,7 Grad mehr als im langjährigen Mittel. Frühlingshafte 15,9 Grad zeigten die Thermometer in Garmisch-Partenkirchen am Sonntag. Statistisch folgt dem DWD zufolge
auf gut jeden dritten Winter mit einem deutlich zu warmen Dezember und Januar ein zu kalter Februar und März. "Noch ist alles möglich", betonte Herold. Und: "Ein Winter ohne Kaltlufteinbruch mit Schnee bis in tiefe Lagen ist sehr selten."

Blitzeis in Berlin

Das bekamen jetzt auch die Berliner zu spüren. Das Blitzeis hat am Montag (20.01.) im Unfallkrankenhaus Berlin zu einem Patientenansturm geführt. "Die Feuerwehr hat die Verletzten auch in Löschzügen vorbeigebracht, weil sie nicht mehr genug Rettungswagen hatte", sagte Sprecherin Angela Kijewski. Innerhalb von zwei Stunden seien 41 Menschen nach Stürzen oder Unfällen eingeliefert worden. Manche hätten vor Schmerzen geschrien. "Es gab Hüftbrüche und ausgekugelte Hüften. So etwas tut höllisch weh", ergänzte Kijewski. Der jüngste Patient sei 14, der älteste 93.

Frost in der Hansestadt

Die Ärzte behandelten neben vielen Brüchen auch Sprunggelenksverletzungen, Bänderdehnungen und Platzwunden am Kopf. In der Regel werden sonst rund 90 Patienten pro Tag in die Klinik gebracht.

Und auch in Hamburg wird vor Glätte und gefrierendem Regen gewarnt. Nach den bisher sehr milden Temperaturen kommt der Winter doch noch in die Hansestadt. Tagsüber bewegen sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt und es kann auch schneien. Die Nächte werden in der zweiten Wochenhälfte besonders kalt. (dpa/apr)

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