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Radio Hamburg

Geiseldrama in Frankfurt

Täter und Opfer unverletzt - Tatmotiv noch unklar

Frankfurt/Main, 16.01.2014
Polizei

Nach zehnstündigem Nervenkrimi hat die Polizei in Frankfurt eine 18-Jährige aus den Händen ihres Ex-Freundes befreit.

Rund zehn Stunden hielt sich ein Mann mit seiner 18 Jahre alten Ex-Freundin in deren Wohnung verschanzt und bedrohte sie. Tatmotiv noch unklar.

Nach dem unblutigen Ende eines rund zehnstündigen Geiseldramas in Frankfurt am Main will die Polizei am Donnerstag (16.01.) Einzelheiten bekanntgeben. Das kündigte ein Polizeisprecher an. Kurz zuvor hatte ein Spezialeinsatzkommando den 25 Jahre alten Täter in der Wohnung seiner Ex-Freundin überwältigt und festgenommen. Der bewaffnete Mann hatte sich am Mittwochnachmittag (15.01.) mit der 18-Jährigen in der Erdgeschosswohnung im Stadtteil Sachsenhausen verschanzt und sie bedroht. Täter und Opfer blieben unverletzt, die Frau stand aber unter Schock.

Ermittler sichern weitere Spuren

Der Hintergrund der Beziehungstat war zunächst unklar. Der Täter soll der Polizei schon länger bekannt sein. Was für eine Waffe er hatte, und ob er geschossen hat, war zunächst ebenfalls unklar. Die Spurensicherung untersuchte in den Morgenstunden die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus.

Jährigen hatte ersten Erkenntnissen zufolge die Polizei alarmiert, als sie nicht in die gemeinsame Wohnung gelassen wurde. Als nach stundenlangen ergebnislosen Verhandlungen des Mannes mit der Polizei ein Schuss zu hören war, stürmten Spezialkräfte am späten Abend die Wohnung. Um den Täter abzulenken, verursachten die Beamten zuvor eine Explosion.

Weil der Täter die 18-Jährige weiter bedrohte, verhandelte die Polizei in der engen Wohnung weiter mit ihm - fast drei Stunden lang. Dann konnten ihn Beamte überwältigen und festnehmen. Zuvor hatten sie zur Ablenkung erneut eine Detonation vor dem Haus ausgelöst. (dpa/apr)

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