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Radio Hamburg

Kuba

Adiós Oldtimer - Freier Autohandel wieder erlaubt

Havanna, 03.01.2014
Kuba zwei

Klassische Oldtimer prägten bislang das Straßenbild von Kubas Hauptstadt Havanna.

Amerikanische Oldtimer und alte Autos sowjetischer Bauart prägten bislang das Straßenbild Havannas. Doch das könnte sich bald ändern.

Nach jahrzehntelangem Verbot erlaubt Kuba von diesem Freitag (03.01.) an den Import von Neuwagen. Wie die sozialistische Regierung ankündigte, treten dann neue Regeln für die freie Einfuhr und den Kleinhandel von Neu- und Gebrauchtwagen in Kraft. Kuba hatte das Import-Verbot im Dezember aufgehoben.

Keine Sondergenehmigung mehr nötig

Importierte Autos können nun zu Marktpreisen und ohne Sondergenehmigung erworben werden. Bislang benötigten Kubaner oder auf der Insel lebende Ausländer eine spezielle Erlaubnis der Behörden. Für diese Genehmigungen hatte sich in den vergangenen Jahren ein blühender Schwarzmarkt entwickelt. Die Regierung vergab
sie oft an Regierungsbeamte oder Ärzte.

Vorsichtige Öffnung des Marktes

Kuba hatte kurz nach der Revolution von 1959 den freien Autohandel weitgehend verboten. Seit Oktober 2011 ist Privatpersonen der Handel mit Gebrauchtwagen wieder erlaubt. Zuvor galt das nur für Autos, die vor 1959 gebaut wurden. Kubas Hauptstadt Havanna ist bei Besuchern bekannt für ihr Straßenbild mit amerikanischen Oldtimern und alten Autos sowjetischer Bauart. Unter Präsident Raúl Castro (82) fuhr die Karibikinsel in den vergangenen Jahren einen vorsichtigen marktwirtschaftlichen Öffnungskurs. (dpa)

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