Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Schlechte Quoten

"Milionärswahl" soll vorzeitig enden

München, 13.01.2014
RHH - Expired Image

Findet ihr vorzeitiges Ende - die Millionärswahl auf ProSiebenSat.1

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Nachdem die "Millionärswahl" bereits in der zweiten Show floppte, soll sie nun ein vorzeitiges Ende finden. 

Mangelnde Entschlusskraft kann man den Programmverantwortlichen zumindest nicht vorwerfen. Nachdem die "Millionärswahl" am Donnerstag bei ProSieben mit 10,7 % in der werberelevanten Zielgruppe bereits eher schwach startete und nur einen Tag später bei SAT.1 auf enttäuschende 5,6 % fiel, zieht ProSiebenSat.1 nunmehr Konsequenzen. Nach Berichten des Medienmagazins DWDL entschloss sich die Sendergruppe, die ursprünglich auf acht Sendungen ausgelegte Show auf vier Episoden zu kürzen: Die Sendung endet nun samstags mit dem Halbfinale am 18.1. und dem Finale am 25. Januar zu einem späteren Sendeplatz um 22:15 Uhr.

Experiment gescheitert

Doch die schlechten Einschaltquoten sind nicht der einzige Grund dafür, dass man die "Millionärswahl" wohl bereits heute als gescheitertes TV-Experiment bezeichnen muss. Startete die von Jeannine Michaelsen und Elton moderierte "Social Show" noch ambitioniert als "größte Wahl des Jahres", sahen sich die Macher bereits nach der ersten Sendung mit starker Kritik konfrontiert. So sorgte neben polarisierenden Kandidaten insbesondere das Abstimmungsverfahren für Kritik, bei dem sich Internet-Community und Fernsehzuschauer zugunsten der am Ende den Ausschlag gebenden Kandidatenstimmen nicht hinreichend berücksichtigt sahen. Auch eine kurzfristige Änderung des Voting-Systems konnte den "Shitstorm" nicht mehr bändigen. Nun folgt also das vorzeitige Aus der Sendung. Es bleibt abzuwarten, ob sich ProSiebenSat.1 weiterhin experimentierfreudig zeigt oder zukünftig wieder auf erprobte Konzepte zurückgreifen wird. (mho)