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Radio Hamburg

Wintertage in den USA

Gefühlte minus 50 Grad - Doch es soll wärmer werden

Washington, 08.01.2014

Mehr als 180 Millionen Amerikaner erleben derzeit heftige Wintertage. Die Kältewelle hat sich auch auf den Nordosten des Landes ausgedehnt.

Die Obdachlosen in den USA trifft die Winterfront besonders hart. Gute Nachricht: In den kommenden Tagen soll es wieder wärmer werden.

Entwarnung gibt es noch immer nicht: Der Nationale Wetterdienst weist wegen der Rekordkälte in weiten Teilen der USA weiterhin auf die Gefahr von Frostbeulen hin. Nach Angaben des TV-Senders CNN stieg zudem die Zahl der Menschen, die im Zuge des Unwetters ums Leben kamen, auf 16 an. Doch den Meteorologen zufolge soll es allmählich wieder wärmer werden.

Obdachlose besonders betroffen

Menschen ohne Zuhause mussten aber zunächst weiterhin Zuflucht in Notunterkünften suchen, um der lebensgefährlichen Kälte zu entkommen. Sogar im sonst eher wärmeverwöhnten Südstaat Georgia starb ein Obdachloser an den Folgen des Winterwetters. Die Millionenmetropole New York, in der mehr als 50.000 Obdachlose leben, darunter 22.000 Kinder, hatte ihr Angebot für Menschen ohne Dach über dem Kopf bereits ausgeweitet.

Lest auch: Winter-Wetter: Kältewelle in den USA - Frühling in Deutschland

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Reisende stellte die Kaltfront weiter auf eine harte Geduldsprobe. Autos blieben liegen, etwa weil Autobatterien schlapp machten, berichtete der Automobilverband AAA. Der für Maryland, Washington D.C. sowie Teile von Virginia, Pennsylvania und New Jersey zuständige Regionalverband teilte mit, er habe seit dem Schneesturm vom vergangenen Freitag mehr als 30.000 Anrufe bekommen. 70 Prozent dieser Autofahrer mussten ihre Wagen abschleppen lassen oder
benötigten Starthilfe. Tausende Reisende saßen ferner noch immer an den Flughäfen fest.

Landwirte fürchten um ihre Ernte

Die US-Regierung verfolge das extreme Wetter genau und stehe bereit, um notfalls Hilfe zu leisten, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Die Katastrophenschutzbehörde FEMA stehe in engem Kontakt mit den Behörden in den betroffenen Gebieten, sagte Regierungssprecher Jay Carney. Landwirte im Süden der USA mussten wegen der eisigen Temperaturen um ihre Ernte fürchten. Das Ausmaß des Schadens auf seine Zwiebel-Ernte könne er aber erst in einigen Wochen genau benennen, sagte etwa ein Bauer aus Georgia dem TV-Sender MSNBC.

Der sogenannte "Polar Vortex" (Polarwirbel), der sonst über dem Nordpol strömt, war in Richtung Süden und damit über Nordamerika abgelenkt worden. In einigen der 50 Bundesstaaten waren in den vergangenen Tagen die kältesten Temperaturen der vergangenen 20 Jahre gemessen worden. (dpa/apr)

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