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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Quallen an der Ostsee und heiße Hundstage

Hamburg, 24.07.2014
RHH - Expired Image

Über der Ostsee weht seit Tagen ein starker Nordostwind. Jetzt kommen die Quallen.

Die Hundstage beschreiben die statistisch heißeste Phase im Jahr vom 23. Juli bis zum 23. August. Doch im Norden wird es unbeständiger.

Seit einigen Tagen liegt über Skandinavien ein stabiles Hoch und sorgt über der Ostsee für einen anhaltend starken Nordostwind. Dieser ist nicht nur für gefährliche Strömungen entlang der Küste verantwortlich, sondern hat auch noch einen anderen, unangenehmen Nebeneffekt, den man am Samstagvormittag entlang einiger Strände, in Buchten und Häfen beobachten kann. Der Wind treibt Quallen heran, die bei weniger starker Strömung und weniger Wind an einigen Küstenabschnitten zusammengetrieben werden.

Dabei handelt es sich jedoch meist um "Ohrenquallen", die für Badegäste ungefährlich sind. Die unangenehmeren Feuer-oder auch Nesselquallen, die Hautrötungen und Brennen verursachen, kommen in der Ostsee eher selten vor und können sich hier auch nicht vermehren. Sie wandern mit westlichen Winden von der Nordsee her ein. Mit der für Sonntag erwarteten deutlichen Winddrehung an der Ostseeküste, ist auszugehen, dass die "Quallenkonzentration" entlang der Schleswig-Holsteinischen Ostseeküste wieder etwas abnimmt.

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Wann ist UV-Strahlung am gefährlichsten?

Wider erwartend ist die UV-Strahlung nicht zwangsläufig bei einem wolkenlosen Himmel am gefährlichsten. Bei einem leicht bewölkten Himmel oder dünner Schleierbewölkung wird nämlich ein Teil der Sonnenstrahlung durch die Wasser- oder Eispartikel in den Wolken gestreut und die Strahlung somit verstärkt. So wurde bei Messungen nachgewiesen, dass die Strahlung bei leichter Bewölkung höher ausfallen kann, als in wolkenloser Luft.

Ebenso kann ein frischer Wind durch das Kühlen unsere Hautoberfläche über eine hohe UV-Strahlung hinwegtäuschen. Dieser Effekt ist in diesen Tagen vor allem an den Küsten zu beobachten. Außerdem gibt es generell beim Baden ein höheres Sonnenbrandrisiko, da helle Sandfläche und die Wasseroberfläche die UV-Strahlung reflektieren. Noch gefährlicher ist die hochsommerliche Wanderung im schneebedeckten Hochgebirge: Trotz frostiger Temperaturen kann frisch gefallener Schnee bei Sonnenschein über 90 Prozent der Strahlung reflektieren und so ohne Sonnenschutz zu gefährlichen Verbrennungen führen.

Hundstage – Wie schützen sich eigentlich Tiere vor der Hitze?

Die Hundstage beschreiben die statistisch heißeste Phase im Jahr vom 23. Juli bis zum 23. August. Der Hund als Tier hat mit dieser Regel jedoch gar nichts zu tun. Vielmehr geht die Namensgebung der Hundstage auf das Sternbild des "Großen Hundes" zurück, das zur Zeit des römischen Reiches in diesem Zeitraum zu sehen war.

Auch Tiere haben für die heiße Jahreszeit Strategien entwickelt, um der Hitze zu trotzen. Da die meisten Wildtiere nur wenige oder keine Schweißdrüsen besitzen, können sie nicht schwitzen. Durch das "Hecheln" verdampft Speichel von der Zunge und der Körper wird gekühlt.

Hochspannung – Blitze auch ohne Gewitterregen?

Oft werden bei einem Gewitter Hunderte oder sogar Tausende von Blitzen registriert. Der größte Teil der Entladungen findet jedoch innerhalb der Wolke statt und wird von dem Beobachter kaum oder gar nicht bemerkt. Dabei handelt es sich um sogenannte Wolke-Wolke-Blitze. Beträgt der Spannungsunterschied kurzzeitig mehr als 100 Millionen Volt, kann sich der Blitz auch zwischen der Gewitterwolke und dem Erdboden entladen. Diese Blitze sind jedoch nicht unbedingt an ein Regengebiet gebunden und können auch schon einige Kilometer vor Ankunft des Unwetters auftreten.

Gerade für sommerliche Schwimmer bedeutet das: Raus aus dem Wasser, sobald die Gewitterwolke zu sehen ist. Höchste Gefahr besteht für Badende ab dem Moment, wo erste Donner zu hören sind. Absolute Sicherheit gibt es beim Blitzschlag nur im faradayschen Käfig. Dieser ist ein geschlossener Käfig aus Metallstäben, in den Blitze nicht eindringen können. Das Auto wirkt als ein solcher Käfig und ist somit bei Gewittern einer der sichersten Orte.

Macht uns ein Kaltluftei den Sommer kaputt ?

Zwischen Grönland und Island hat sich ein kleiner Kaltlufttropfen entwickelt, der am Sonntag die Britischen Inseln erreicht und am Dienstag (29.07.) über Deutschland liegen wird. Das dazu gehörige Tief drängelt sich dabei zwischen Azoren- und Skandinavienhoch hindurch und führt zur Destabilisierung der Hochdrucklage über Nordeuropa. Damit wird eine neue Großwetterlage eingeleitet, bei der erfahrungsgemäß der Norden Deutschlands weniger sommerlich auffällt, als der Süden. Es gleicht sich alles aus, denn bisher war der Juli im Norden Deutschlands mit Mitteltemperaturen über 20 Grad etwa ein Grad wärmer als viele Orte im Süden. Das Kaltluftei sorgt also eher für die Wiederherstellung der alten Ordnung. (apr)

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