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Radio Hamburg

Erste Hitzewelle des Jahres

Wie wird das Wetter am Pfingstwochenende?

Hamburg, 05.06.2014
Elbstrand

Am langen Pfingstwochenende wird es auch im Norden wieder richtig schön.

Es wird heiß am langen Wochenende! Doch die Hitze birgt auch gewisse Gefahren. Was man bei extremem Wetter beachten muss.

Pünktlich zu den Feiertagen stellt sich landesweit hochsommerliches Wetter ein. Dabei ist der Begriff der "Hitzewelle", sprich drei aufeinanderfolgende Tage mit mindestens 30 Grad, in einigen Regionen durchaus angebracht. Am Freitag und Samstag setzt sich vielerorts die Sonne durch und entlang des Rheins können bereits 30 Grad erreicht werden, während es in der Nordhälfte mit mehr Wolken und um 20 bis 25 Grad noch etwas kühler bleibt. Am Pfingstsonntag und –montag scheint dann verbreitet die Sonne bei heißen Höchstwerten zwischen 28 und 33 Grad, vereinzelt sogar nahe 35 Grad – nur an einigen Küstenabschnitten verbleiben die Werte unter 25 Grad.

Es ist damit zu rechnen, dass am Pfingstwochenende auch Warnungen vor erhöhter Hitzebelastung herausgegeben werden müssen. Möglicherweise gerät sogar der deutschlandweite "Pfingstrekord" mit 32,9 Grad vom 08. Juni 2003 aus Potsdam ins Wanken. Vor allem in der Westhälfte sind zudem an beiden Feiertagen einzelne Hitzegewitter nicht ausgeschlossen, im Osten hingegen geht der Pfingstausflug voraussichtlich meist trocken über die Bühne.

Ab ins kühle Nass!

Zurzeit liegen die Wassertemperaturen in den Baderegionen von Nord- und Ostsee mit 16 bis 18 Grad zwar noch nicht im absoluten Wohlfühlbereich, bieten bei den sommerlichen Temperaturen am Wochenende jedoch eine willkommene Abkühlung. Binnengewässer, wie beispielsweise der Chiemsee, der Bodensee, das Steinhuder Meer oder die Mecklenburgische Seenplatte bringen es immerhin schon auf annähernd 20 Grad. Kurzentschlossene Mittelmeerurlauber dürfen sich hingegen bereits über 20 bis 22 Grad, im östlichen Mittelmeer sogar über 23 Grad Wassertemperatur freuen. Üblicherweise steigen die Wassertemperaturen im Laufe des Sommers weiter an und erreichen meist gegen Ende August ihren Höchststand.

Wie hoch ist die Sonnenbrandgefahr?

Besonders in diesem Monat hat die Sonne eine enorme Kraft, denn sie erreicht in gut zwei Wochen zur Sommersonnenwende am 21. Juni ihren Höchststand. Über Pfingsten können wir uns zwar über viele Sonnenstunden freuen, jedoch hat die Wetterlage auch eine andere Seite: Es gibt deutschlandweit eine hohe bis sehr hohe UV-Strahlung. Vor ihr schützen Sonnencreme, lockere Kleidung, Sonnenhut und Schatten. Den Sonnenschutz zu vergessen, ist keine Lappalie, denn die Haut vergisst nicht, wenn sie lange und schutzlos der ultravioletten Strahlung ausgesetzt wird. Bereits nach einem 20-minütigen, ungeschützten Sonnenbad kann es zu einem Sonnenbrand kommen. Was sich kurzfristig als Rötung bemerkbar macht, kann dann langfristig nicht nur eine schnellere Hautalterung sondern auch Hautkrebs verursachen.

Wie entstehen eigentlich Hitzegewitter?

Man stelle sich die Atmosphäre als Sammelsurium von kleinen Luftpaketen vor. Strahlt die Sonne auf unsere Erde, so erwärmt sie unsere Luft – und auch die einzelnen Luftpakete. In diesen Paketen ist aber nicht nur Luft, sondern auch Feuchtigkeit enthalten. Werden diese Pakete erwärmt, steigen sie wie kleine Luftballons in die Höhe. Erreichen sie eine gewisse Höhe, kondensiert die Feuchtigkeit zu kleinen Wassertröpfen und es setzt Wolkenbildung ein. Bei andauernder Sonneneinstrahlung wächst die Wolke stetig weiter und erreicht irgendwann ihr Maximum. Dabei können diese Gewitterwolken in unseren Breitengraden Höhen von bis zu zwölf Kilometern erreichen. Durch unterschiedliche Ladungen zwischen den oberen Luftschichten und dem Boden entstehen Spannungsunterschiede, die in Form von Blitzen ausgeglichen werden. Hitzegewitter sind lokale Ereignisse. So kann es beim „Entladen“ der Hitzegewitter mit Starkregen, Hagel- und Blitzschlag hoch hergehen, während einige Kilometer weiter strahlender Sonnenschein herrscht.

Wie kann man sich vor Gewitter am besten schützen?

Verhaltensregeln bei einer Gewitterlage gibt es viele. Dazu zählen unter anderem: Verlassen sie ihr Haus nicht, halten sie sich von Bäumen fern oder setzten sie sich ins Auto. Dieses bietet nämlich aufgrund des Faradayschen Käfigs absolute Sicherheit. Der Spruch „Eichen sollst du weichen, Buchen musst du suchen“, hält sich zwar hartnäckig im Volksmund, hat aber keinen Wahrheitsgehalt, da der Blitz in jeden Baum einschlagen kann, der besonders exponiert steht. Durch die vorhandene Feuchtigkeit im Baum besteht beim Blitzschlag dann die Gefahr, dass dieser explodiert und Äste herabfallen können. Befindet man sich im freien Gelände, sollte man den tiefsten Punkt aufsuchen und dort mit zusammengezogenen Füßen in die Hocke gehen. Grundsätzlich gilt auch: Lieber nass werden, statt vom Blitz getroffen zu werden. Lassen Sie also den Schirm zu. Er könnte sonst in der Umgebung herausragen und somit für den Blitz ein Ziel sein. Dass Baden bei einer Gewitterlage lebensgefährlich ist, versteht sich natürlich von selbst. (apr)

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