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Radio Hamburg

Internationaler Frauentag

Frauen verdienen noch immer weniger

Hamburg, 07.03.2014
RHH - Expired Image

Am 8. März 2014 findet der Internationale Frauentag statt.

Planbare Arbeitszeiten sind für Frauen besonders wichtig. Aber auch eine bessere Bezahlung. Vor allem im Alter sieht es für Frauen schlecht aus.

Die IG Metall Küste hat von Politik und Wirtschaft mehr Anstrengungen für Vereinbarkeit von Leben und Arbeit gefordert. "Die Beschäftigten erwarten, dass sich Familie und Pflege mit der Arbeit besser unter einen Hut bringen lassen. Darauf müssen wir in den nächsten Jahren gesellschafts- und tarifpolitische Antworten finden", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Neben einem ausreichenden und verlässlichen Einkommen seien für Frauen planbare Arbeitszeiten besonders wichtig.

Unzureichende Altersversorgung

Das zeige eine Befragung von mehr als 5000 Frauen in den fünf norddeutschen Bundesländern, die die IG Metall Küste anlässlich des Internationalen Frauentages vorstellte. Sorgen bereite den Frauen die unzureichende Altersversorgung. Mehr als 45 Prozent von ihnen - und damit deutlich mehr als bei den Männern - gaben in der Befragung an, dass ihre gesetzliche Rente zum Leben nicht ausreichen werde. "Die schlechtere Bezahlung von Frauen, weit verbreitete Teilzeit und Mini-Jobs führen dazu, dass Frauen besonders häufig von Altersarmut betroffen sind", sagte IG Metall-Tarifsekretärin Stephanie Schmoliner. "Politik und Wirtschaft müssen gegensteuern: Es ist durch nichts zu rechtfertigen und nicht akzeptabel, dass Frauen in Deutschland noch immer im Durchschnitt 22 Prozent weniger verdienen als Männer."

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Der Arbeitgeberverband Nordmetall rief junge Frauen auf, sich stärker für technische Berufe zu interessieren. "In den Berufen unserer Industrie verdienen Frauen mehr - und können viel besser die Einkommenslücke zu den Männern schließen", sagte Peter Golinski, Leiter Bildung und Arbeitsmarkt bei Nordmetall. Zum Abbau der Ungleichheit fehle es vor allem an einer Kinderbetreuung, die sich an den Bedürfnissen der Arbeitswelt orientiert. (dpa)

 

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