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Radio Hamburg

Extremwetterkongress

Klimaforscher pessimistisch

Hamburg, 06.10.2014
RHH - Expired Image

Vier Tage lang diskutieren Experten in Hamburg über den aktuellen Klimastand unserer Erde.

Vier Tage lang diskutieren Klimaforscher und Experten bei dem Extremwetterkongress in der Hafencity über den Klimawandel und Umweltkatastrophen.

Der Konflikt um die Ukraine könnte nach Ansicht des Wetterexperten Frank Böttcher den Klimawandel in Deutschland positiv beeinflussen. "Die Abhängigkeit von Energiequellen aus dem Ausland wird zum Standortrisiko für Deutschland - und kann genau deshalb auch eine Chance für den Klimaschutz sein", sagte der Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation zum Auftakt des 9. Extremwetterkongresses in Hamburg. Angesichts der Sanktionen gegen Russland wird in der EU befürchtet, dass Russland im Winter seine Gaslieferungen nach Europa einschränken könnte. "Die Bundesregierung darf nicht nur an die wirtschaftliche Abhängigkeit denken, sondern muss auch die Suche nach erneuerbaren Energien verstärken", sagte Böttcher.

Naturkatastrophen in Deutschland am teuersten

An dem Kongress in der Hamburger Hafencity nehmen rund 5000 Wissenschaftler und Interessierte teil. Ziel der viertägigen Veranstaltung ist es, das Wissen über Wetterkatastrophen und Klimawandel einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. "Klima hat ein Imageproblem: Es ist sehr komplex und kostet viel", sagte Böttcher. Rund 100 Klimaforscher und Experten diskutierten auf der Eröffnungskonferenz unter anderem über Katastrophenwarnung,
Hochwasserschutz und Versicherungsschäden in Deutschland. Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände - die Zahl der Naturkatastrophen hat nach Daten des weltweit größten Rückversicherers Munich Re in den vergangenen 30 Jahren stark zugenommen. "Deutschland führt für 2013 die Rangliste in den teuersten Naturkatastrophen an", sagte Peter Höppe von Munich Re. Hagel und Überschwemmungen in Deutschland richteten laut Höppe mehr Schaden an als Taifune in Asien und Hurricans in den USA. Allein die Hagelschäden betrugen im vergangenen Jahr 3,5 Milliarden Euro. (dpa)

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