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Radio Hamburg

In Hamburg und Berlin

Plattform "UberTaxi" geht an den Start

Hamburg/Berlin, 30.09.2014
UberTaxi

Der Fahrdienst "Uber" führt die Plattform "UberTaxi" ein.

Der Fahrdienstvermittler "Uber" führt in unserer Stadt und in Berlin seine Plattform "UberTaxi" ein.

Nach Monaten heftiger Konfrontation mit der deutschen Taxi-Wirtschaft setzt der umstrittene Fahrdienst "Uber" ein Zeichen der Versöhnung. Auch Taxi-Fahrer können ab sofort ihre Dienste über eine "Uber"-Plattform anbieten.

"Uber" geht auf das deutsche Taxi-Gewerbe zu

 

Die US-Firma führt auch in Deutschland seine Plattform UberTaxi ein, über die Taxi-Firmen ihre Dienste anbieten können. Damit tritt Uber in Konkurrenz zu Taxiruf-Zentralen und Apps wie MyTaxi. Die Plattform soll zunächst in Berlin und Hamburg starten und dann auch in weiteren Städten verfügbar sein. Bisher lag "Uber" im Clinch mit dem Taxi-Gewerbe wegen seiner anderen Dienste.

Eine Art Mitfahrzentrale

Den angestammten Taxi-Betrieben ist vor allem das App-Angebot "UberPop" ein Dorn im Auge, bei dem Fahrten mit privaten Fahrern angeboten werden. Taxi-Unternehmer und Behörden gingen in mehreren Städten gegen "Uber" vor, weil sie dadurch den Wettbewerb verzerrt sehen. Sie kritisieren unter anderem, Wagen und Fahrer würden nicht gemäß den Vorschriften für Personenbeförderung geprüft. Uber erklärt, es gehe um eine Art Mitfahrzentrale, für die es Ausnahmeregelungen gebe.
Das kalifornische Unternehmen bietet seine Taxi-Plattform bereits unter anderem in New York und London an. Dabei wird wie bei anderen "Uber"-Diensten der Fahrpreis bargeldlos über die App abgerechnet.

Außerdem will "Uber" sein Limousinen-Angebot "UberBlack" anpassen, nachdem es vor einigen Tagen vom Berliner Verwaltungsgericht verboten worden war. Die Richter hatten bemängelt, der Chauffeur-Dienst verstoße gegen die Rückkehrpflicht von Funkmietwagen an den Betriebssitz. Zugleich werde "Uber" aber auch eine Beschwerde gegen die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts einlegen. Es hatte auch den Betrieb von "UberPop" untersagt.

"Uber" prüfe ebenso eine Verfassungsbeschwerde gegen eine Verbotsentscheidung des Hamburger Oberlandesgerichts. Das Gericht habe die Einschränkung des verfassungsrechtlich garantierten Rechts auf freie Berufswahl als gerechtfertigt angesehen, hieß es zur Begründung.

"Uber" bietet seine Dienste allerdings auch trotz aller Gerichtsentscheidungen weiterhin in deutschen Städten an. In Frankfurt wurden bereits zwei private Fahrer mit einstweiligen Verfügungen auf Antrag von Taxi-Unternehmern gestoppt. Bei Zuwiderhandlung drohen ihnen Ordnungsgeld-Zahlungen von bis zu  250.000 Euro pro Fahrt.

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