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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Altweibersommer mit viel Sonne im Norden

Hamburg, 25.09.2014
Altweibersommer Brücke bunte Blätter

Im Norden kann man am Wochenende einen schönen Altweibersommer genießen.

Zum Wochenende kehrt nochmal der Sommer zurück und zeigt sich Ende September mild und sonnig! Also raus gehen und genießen.

Die freudige Nachricht zuerst: Das erstarkende Hoch "Kieron" bringt pünktlich zum Wochenende den Altweibersommer mit Temperaturen von bis zu 23 Grad nach Hamburg zurück! Bis dahin streifen noch die Ausläufer der Tiefs "Trina" über Island und "Hedwig" über dem Baltikum den Norden: Der Donnerstag (25.09.) bringt daher in weiten Teilen Deutschlands viele dichte Wolken, nur kurze Aufhellungen und vor allem im Norden und Osten immer wieder etwas Regen bei 13 bis 17 Grad.

Am Freitag (26.09.) reichen die Fühler von "Kieron" schon in die Südwesthälfte: Hier ist es meist trocken und die sonnigen Abschnitte nehmen zu, während im Norden und Osten weiter die Wolken überwiegen. Die Temperaturen steigen auf 15 bis 19 Grad, am Oberrhein bereits auf bis zu 22 Grad. Am Samstag (27.09.) liegt dann nur noch über der Mitte Deutschlands ein dichtes Wolkenband, alle anderen Landesteile dürfen bei 18 bis 20 Grad im Nordosten und 20 bis 23 Grad im Südwesten bereits einige Sonnenstunden genießen. Am Sonntag (28.09.) ist der Altweibersommer dann vollends da: Nach Auflösung von Nebel- und Hochnebelfeldern zeigt sich verbreitet die Sonne. Dabei werden in Schleswig-Holstein und Oberbayern Werte um 20 Grad, am Oberrhein bis 25 Grad erreicht.

Bei welchen Wetterlagen ist das Erkältungsrisiko besonders groß?

Zunächst einmal ist das Wetter natürlich immer nur indirekt "schuld" an einer Erkältung, die man sich einfängt. Krank wird man, wenn Erkältungsviren auf anfällige, das heißt kalte und/oder trockene Nasenschleimhäute und ein geschwächtes Immunsystem treffen. Natürlich gibt es hier oft einen Zusammenhang mit dem Wetter, wobei es nicht die Erkältungswetterlage gibt. Generell lässt sich jedoch sagen, dass sich bei tiefen Temperaturen und nassen Bedingungen die meisten Menschen anstecken. Frieren entzieht dem Körper Energie, die er Abwehr dann nicht mehr zur Verfügung steht. Die meteorologische Größe, die dabei den größten statistischen Zusammenhang mit der Erkältungswahrscheinlichkeit zeigt, ist die gefühlte Temperatur, die sich aus der herrschenden Lufttemperatur, der Luftfeuchtigkeit, der Windgeschwindigkeit und einigen anderen Größen errechnet. Ist diese besonders niedrig, ist das Erkältungsrisiko erhöht. Das beste Rezept gegen eine Erkältung – ganz unabhängig von der Wetterlage – ist aber immer ausreichend Bewegung, auch und gerade während der kalten Jahreszeit. Das stärkt das Immunsystem und reduziert so gleichzeitig die Gefahr zu erkranken deutlich.

Was bedeutet eigentlich Bodenfrost?

In den länger werdenden Herbstnächten ist nun immer häufiger von Bodenfrost die Rede. Dabei liegen die in den Wetterberichten kommunizierten "Tiefstwerte der kommenden Nacht" meist noch im positiven Bereich. Wie passt das zusammen? Dies liegt an zwei verschiedenen Messhöhen für die Temperatur. Die "Lufttemperatur" wird nach internationaler Norm in zwei Metern Höhe gemessen. Frank Böttcher: "Daneben gibt es jedoch noch die „Bodentemperatur“, die in fünf Zentimetern Höhe über dem Erdboden gemessen wird. Man könnte sie auch als Fußknöcheltemperatur bezeichnen."

In windschwachen und klaren Nächten kann der Boden seine tagsüber gespeicherte Energie gut abstrahlen. In den untersten zwei Metern kann es dabei zu großen Temperaturunterschieden kommen, da sich die schwere Kaltluft in einer meist nur sehr dünnen Schicht in Erdbodennähe sammelt. So kann es, je nach Art des Untergrunds unterschiedlich stark ausgeprägt, mehrere Grad Unterschied zwischen den beiden Messhöhen geben. Während in zwei Meter Höhe noch ein paar Grad über Null gemessen werden, kann es in fünf Zentimetern Höhe schon leichten Frost geben. Am Boden ist also von Frost die Rede - knapp darüber schon nicht mehr. "Fußfrost" bedeutet also nicht immer gleichzeitig auch "Kopffrost". Um die Höhe der Null-Grad-Grenze zu umschreiben verwenden Meteorologen in ihren Briefings neben diesen beiden Begriffen gerne auch die Bezeichnungen "Knie-", "Hüft-", "Brust-"  und "Schulterfrost". (iwk/apr)

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