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Radio Hamburg

Lust erwecken

"Viagra für Frauen" offiziell zugelassen

New York, 19.08.2015
RHH - Expired Image

Die "Pink Viagra" gibt es vorerst nur in den USA. 

In den USA wurde nun offiziell die "Viagra für Frauen" zugelassen. Sie wirkt sich jedoch eher auf die Psyche, als auf den Körper aus. 

Platz da, für die "pinke Viagra"! In den USA ist zum ersten Mal ein luststeigerndes Präparat als Medikament zugelassen worden. Die Arzneibehörde FDA in Washington hat am Dienstag (18.08.) das auch "Viagra für Frauen" genannte Mittel Flibanserin genehmigt. Es soll unter dem Namen Addyi auf den Markt kommen.

Viagra für den Kopf

Die rosa Pille wirkt allerdings im Gegensatz zu Viagra weniger auf den Körper als vielmehr auf die Psyche. "Die heutige Zulassung gewährt Frauen, die unter sexueller Unlust leiden, eine überprüfte Therapiemöglichkeit", sagt die FDA-Forschungsdirektorin Janet Woodcock. Während Viagra bei Männern ein körperliches Problem anpackt und zu einer Erektion verhelfen kann, beeinflusst Flibanserin im Gehirn unter anderem die Botenstoffe Dopamin und Serotonin und soll die Libido von Frauen anregen. Die rosa Pille muss jeden Abend eingenommen werden - egal ob Sex ansteht oder nicht.

Streitpunkt: Effizienz

"Die FDA ist um den Schutz und die Förderung der Gesundheit von Frauen bemüht, und wir fühlen uns verpflichtet, die Entwicklung sicherer und effektiver Präparate zu unterstützen."
Jedoch ist die Effizienz auch der Streitpunkt. Untersuchungen zufolge kam es bei Frauen mit dem Wirktstoff zu einem halben bis einem Mal Sex mehr pro Monat als bei Frauen mit Placebo. Das ist ein geringer Wert, aber dennoch einer, der für viele Paare einen großen Unterschied machen kann. Für viele Frauen ist die sexuelle Gefühlskälte ein Problem, denn sie haben keine Lust auf Sex oder empfinden keinen Spaß am Geschlechtsverkehr. Die Störung der Libido ist eine Belastung für viele Beziehungen, die oft psychotherapeutisch behandelt wird. In Deutschland ist nach Angaben von Medizinern etwa jede dritte Frau betroffen. Ob und wann das Präparat in Deutschland erhältlich sein wird, ist noch nicht klar.

(pgo/dpa)

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