Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Umweltbundesamt

Mikroplastikpartikel in Kosmetika gefährden Umwelt

Berlin, 28.01.2015
Park Hamburg Wasser Grünanlage

Mikroplastik bedroht Flüsse und Meere.

Das Umweltbundesamt warnt vor Risiken für Umwelt und Gewässer durch die Verwendung von Mikroplastikpartikeln in Kosmetika.

Das Umweltbundesamt (UBA) warnt vor Risiken für Umwelt und Gewässer durch die Verwendung von Mikroplastikpartikeln in Hautcremes. "Mikroplastik ist Teil eines globalen Umweltproblems", sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. So gelangten winzige Plastikabfälle durch Kosmetika in Umwelt und Gewässer. "Wir brauchen viele unterschiedliche Maßnahmen, je nach Region und Stand der Abfallentsorgung." Laut UBA werden bundesweit rund 500 Tonnen Mikroplastik jährlich in Kosmetika eingesetzt.

Thema im Bundestag

Das Thema wird am Donnerstag (29.01.) auch im Bundestag beraten, die Grünen fordern einen Ausstieg aus der Verwendung von Mikroplastikpartikeln in Kosmetika und Reinigungsmitteln. Die Partei betont in einem Antrag, Granulatkügelchen würden bewusst Kosmetika und Körperpflegeprodukten wie Peelings oder Zahnpasta beigefügt. Nach Gebrauch landeten die Minipartikel im Abwasser. Kläranlagen könnten sie nicht vollständig rausfiltern. Ein Teil bleibe im geklärten Wasser und gelange in die Flüsse und ins Meer.

Die Grünen fordern die Bundesregierung daher auf, "dass für ungebundene Mikroplastikpartikel zum Beispiel aus Kosmetika und Körperpflegeprodukten eine geregelte Entsorgung sichergestellt und eine Freisetzung in die Umwelt vollständig unterbunden wird." Das Bundesumweltministerium teilte mit, man führe Gespräche mit den Herstellerfirmen und deren Verbänden über einen raschen Ausstieg aus der Verwendung von Mikroplastik in Kosmetik. (dpa)

Eine Liste mit betroffenen Produkten findet Ihr HIER.

comments powered by Disqus