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Radio Hamburg

Disneyland Paris

Überhöhte Ticketpreise für Deutsche und Briten

Brüssel, 29.07.2015
Disneyland Paris, Vergnügungspark

Im Disneyland Paris zahlen angeblich ausländische Besucher mehr als französische. 

Im Disneyland Paris müssen deutsche Kunden für ein Premiumpaket rund 1.000 Euro mehr auf den Tisch legen als die Franzosen. 

Ein Tag voller Spiel, Spaß und bunten Fahrgeschäften - das erwartet man in Disneyland und man bekommt es auch, nur eben zu unterschiedlichen Preisen. So zahlen deutsche und britische Besucher angeblich mehr für die Tickets desfranzösischen Vergnügungsparks, als Staatsangehörige und belgische Besucher.

Rund 1.000 Euro mehr für deutsche Besucher

Die EU-Kommission geht dem nun nach und prüft, ob Disneyland Paris je nach Nationalität oder Wohnort der Kunden unterschiedliche Preise verlangt und damit gegen das EU-Recht verstößt. "Wir prüfen eine Anzahl an Beschwerden, darunter verschiedene gegen Disneyland Paris", bestätigte eine Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel. Wie aus Kommissionskreise verlautete, haben sich zahlreiche Privatkunden, aber auch Verbraucherschützer und EU-Abgeordnete in Brüssel beschwert. "Wir glauben, dass das nur die Spitze des Eisberges ist", hieß es von der EU-Behörde. So müssen laut einem Bericht der "Financial Times" deutsche Besucher ganze 2.447 Euro für ein Premiumpaket zahlen, Briten zaheln 1.870 Euro und ein Franzose lediglich 1.346 Euro für das gleiche Paket mit den gleichen Konditionen. Eine solche Diskriminierung würde gegen europäisches Recht - die EU-Dienstleistungsrichtlinie - verstoßen. Nach EU-Angaben geht es sowohl um Einzeltickets wie auch Pakete. So würden Käufer in Frankreich von speziellen Angeboten profitieren, die in Deutschland nicht zu erwerben seien.

Benachteiligung auch bei Internet-Angeboten

Auch Internet-Tickets seien Teil des Problems. So komme es vor, dass Verbraucher online bestellen wollten, dann aber vom Anbieter sofort weiter auf dessen deutsche Webseite geleitet werden, wo das Angebot fehle und der gleiche Artikel mehr koste. Die EU-Kommission forderte nun Frankreich dazu auf, dass der Vergnügungspark EU-Recht befolge. "Disneyland argumentierte damit, dass es in den EU-Ländern verschiedene Urlaubsepisoden gibt. Aber viele andere europäische Vergnügungsparks haben gar keine unterschiedlichen Preise."

(pgo/dpa)

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