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Radio Hamburg

Drogenboss entkommt aus Hochsicherheits-Gefängnis

Das sind die spektakulärsten Ausbrüche

Mexiko-Stadt, 13.07.2015
Gefängnis

Zum zweiten Mal entwischt Joaquín "El Chapo" Guzmán aus einem angeblich hochsicheren Gefängnis in Mexiko. Er ist in guter Gesellschaft...

Unglaublich, aber wahr - Joaquín "El Chapo" Guzmán ist zum zweiten Mal aus einem angeblichen Hochsicherheitsgefängnis geflohen. Der mexikanische Drogenboss des berüchtigten Sinaloa-Kartells gelang am Samstagabend zum
zweiten Mal nach 2001 der Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis. 

Per Tunnel in die Freiheit

Diesmal entkam Guzmán durch einen heimlich gegrabenen Tunnel aus dem Gefängnis El Altiplano in der Stadt Almoloya de Juárez im zentral gelegenen Bundesstaat Mexiko, wie die Behörden bestätigten. Die Panne verärgerte Mexikos Staatschef Enrique Peña Nieto.

Die Flucht eines der meistgesuchten Verbrecher der Welt "stellt zweifellos eine Schande für den mexikanischen Staat dar", räumte Peña Nieto am Sonntag während eines Staatsbesuchs in Frankreich ein. 

Aber damit befindet sich der Drogenboss in guter Gesellschaft. Auch andere Staatschefs und Gefängnis-Bosse müssen beschämt zu Boden schauen, wenn es um das Thema Ausbrüche geht. Ich habe Euch mal die spektakulärsten Ausbrüche der letzten Jahre zusammengestellt.

Ausbrecher-Hitliste

In der Justizvollzugsanstalt Berlin-Moabit sägen im Mai 2014 zwei Häftlinge Gitter ihrer Zellen durch, seilen sich mit verknoteten Bettlaken und Kleidungsstücken vom ersten Stock in den Hof ab und flüchten über meterhohe Zäune und Mauern.

Ein Paar mietet 2009 in Athen einen Helikopter und bedroht den Piloten während des Flugs mit einem Sturmgewehr vom Typ AK-47 und einer Handgranate. Über dem Korydallos-Gefängnis werfen die beiden Entführer dann zwei Häftlingen eine Strickleiter zu, über die sie vom Gefängnishof an Bord klettern. 

Gleich neun Häftlinge des Untersuchungsgefängnisses Wilhelmshaven überwältigen 2000 zwei Beamte. Sie fesseln sie mit Handschellen an Betten und nehmen die Autoschlüssel der Wärter mit. Mit dem Privatwagen gelingt dann die Flucht.

September 1995 : Mit Hilfe seiner früheren Therapeutin entkommt der zu lebenslanger Haft verurteilte "Heidemörder" aus der geschlossenen Psychiatrie des Klinikums Nord in Hamburg-Ochsenzoll . Nach der Festnahme der Therapeutin stellt er sich im Dezember 1995 der Polizei.

Und der für mich spektakulärste Ausbruch liegt zwar schon weit zurück, hat aber nichts an Sensation eingebüßt: Inselgefängnis Alcatraz in San Francisco 1962: Drei Gefangene haben erstmal über Wochen mit Löffeln durch die dicken Betonwände nach draußen gegraben. Dann haben sie in aller Stille aus alten Regenmäntel Gummiflöße gebaut und sind übers Wasser geflohen. Bis heute gibt es keine Spur der drei Ausbrecher.

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