Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Nach Tötung von Löwe Cecil

Diese Tierarten sind vom Aussterben bedroht

Hamburg, 30.07.2015
RHH - Expired Image

Löwe Cecil wurde von auf perfide Art und Weise getötet.

Nach der perfiden Tötung des Löwen Cecil ist die Empörung weltweit groß, zumal Löwen vom Aussterben bedroht sind, so wie viele andere Tiere auch.

Mit erhobenen Hauptes streifte Löwe Cecil durch den Hwange-Nationalpark in Simbabwe, bis ihn ein US-Jäger mit einem perfiden Trick tötete und damit ein Sturm der Empörung auslöste. Cecil galt als ein Wahrzeichen des Nationalparks. Zwei mutmaßliche örtliche Helfer des Jägers wurden festgenommen, am Mittwoch (29.07.) aber gegen Kaution wieder freigelassen. Zugleich organisierten Tierschützer in den USA einen Protest vor der Zahnarztpraxis des Jägers. Im Internet kursierten zahlreiche Drohungen gegen den Mann.

Illegalität war Palmer nicht bekannt

Palmer bekannte sich dazu, den Löwen Anfang Juli getötet zu haben. Er bat um Verzeihung für die Tat, die erst diese Woche bekannt wurde. "Ich hatte keine Ahnung, dass der Löwe ein bekannter, lokaler Liebling war, ein Halsband trug und bis zum Ende der Jagd Teil einer Studie war", schrieb er laut einem Bericht der Zeitung "Star Tribune". "Meiner Kenntnis nach war alles an dieser Reise legal und wurde ordnungsgemäß gehandhabt und durchgeführt." Palmer wird unterdessen von den simbabwischen Behörden gesucht, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen.

Diese Tiere sind vom Aussterben bedroht

Seit Jahren gehören Cecil und seine Artgenossen zu den bedrohten Tierarten. Einst wurden sie von Menschen verehrt, jetzt ausgerottet. So wird die Zahl der afrikanischen Löwen in freier Wildbahn auf rund 23.000 Tiere in ganz Afrika geschätzt. Doch nicht nur Löwen sind vom Ausserben bedroht, auch andere Tierarten müssen ums Überleben kämpfen. Hier ein paar Beispiele.

Diese Tiere sind vom Aussterben bedroht (Quelle: WWF)

  • Eisbären

    Die Zahl ist dramatisch: Rund 20.000 bis 25.000 Eisbären soll es laut WWF weltweit noch geben und die Zahl sinkt. Grund ist der Klimawandel, der den Bären schwer zu schaffen macht und ihnen den natürlichen Lebensraum raubt. Durch die Veränderung bleibt den Tieren kaum Zeit sich anzupassen. Den Winter und Frühjahr verbringen Eisbären auf dem Packeis wo sie Robben jagen und sich Fettreserven anfressen. Da das Eis aber seit Jahren immer weiter zurück geht, fehlt ihnen die Plattform zum Jagen. Die Eisbären müssen sich aufs Festland zurückziehen, wo sie deutlich weniger Beute finden und das Überleben immer schwieriger wird.

  • Elefanten

    Mit über drei Meter Schulterhöhe und mehreren Tonnen Gewicht gehören Elefanten zu den größten Landsäugetieren der Welt. Eins haben alle Elefanten gemeinsam: die Stoßzähne. Und genau da liegt auch die Bedrohung, denn Elfenbein ist als Rohstoff für Schnitzereien, Skulpturen, Schmuck usw. sehr begehrt. Elefanten werden deshalb seit Jahren gejagt.

  • Großer Panda

    Ihr Lebensraum sind Laubmischwälder, in denen Bambus wächst. Und genau hier ist das Problem. Viele Flächen in China, Nord-Myanmars und Nord-Vietnams wurden abgeholzt und in Nutzflächen umgewandelt. Laut WWF sollen in China noch rund 1.800 Tiere in kleinen Waldinseln auf schroffem und steilem Terrain inmitten von landwirtschaftlichen Nutzflächen, Straßen, Schienen und Siedlungen leben. 1998 setze die chinesische Regierung der Abholzung ein Ende, so dass die Chancen gut stehen, die Tiere vor dem Aussterben zu bewahren.

  • Haie

    Haie gelten als die gefährlichen Monster aus den Tiefen der Meere. Dabei greifen mehr Menschen die Tiere an als umgekehrt. Seit über 450 Millionen Jahren leben Haie auf der Welt. Sie können Bewegungen und Blut kilometerweit orten und sind unter Wasser so schnell wie Motorboote. Dennoch werden jährlich bis zu 100 Millionen Haie gefangen. Oft nur, um ihnen die Flossen abzuhacken. Die gilt vor allem in asiatischen Ländern als Delikatesse. Die Tiere werden anschließend blutend wieder ins Meer geworfen, wo sie qualvoll verenden. Außerdem landen Haie immer öfter ungewollt als Beifang in riesigen Fischernetzen.

Übrigens: Beeindruckende Aufnahmen von Löwen hat Chris McLennan gemacht. Er hat eine Kamera auf ein ferngesteuertes Auto gesetzt und ist damit in eine kleine Gruppe von Löwen gefahren. Welche Aufnahmen dabei entstanden sind, sehr Ihr im Video.

comments powered by Disqus