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Radio Hamburg

#PigGate

David Cameron's schweinisches Studentenerlebnis

London, 22.09.2015

Studenten lassen gern mal die Sau raus. Englands Premierminister David Cameron zum Beispiel hat seinen Penis in das Maul eine toten Schweins stecken müssen. 

Dass die werten Briten ein wenig anders ticken, als beispielsweise Deutsche, ist bekannt. Da werden die Unterhosen auch mal drei Tage hintereinander getragen, notfalls gewendet oder saftiges Steak wird mit Pfefferminzsoße serviert. Doch eine Neuigkeit über Großbritanniens momentanen Premierminister David Cameron treibt es auf die Spitze: Er soll ein sehr intimes Körperteil von sich in das Maul eines toten Schweins gesteckt haben. 

#PigGate bei Twitter

Lord Ashcroft - der Name mag uns vielleicht nicht bekannt vorkommen - doch dank seines neuesten Werks genießt der britische Geschäftsmann momentan das Rampenlicht, denn er hat eine Biografie über den amtierenden Premierminister Cameron geschrieben und ist dabei wenig zimperlich vorgegangen. In dem Buch wird unter anderem Camerons unbeherrschtes Leben als Student thematisiert. Der Höhepunkt seines Studentendaseins dürfte dabei ein Aufnahmeritual gewesen sein, bei dem der Brite seinen Penis in das Maul eines toten Schweines gesteckt haben soll. Die Geschichte ging natürlich nicht an den Medien vorbei, weshalb bei Twitter #PigGate auch als Trending Topic auftaucht und die Welt mit netten Fotomontagen beglückt. 

Entwürdigende Rituale in USA und Holland

Doch solche Rituale verlaufen nicht immer so "unterhaltsam". Die USA ist dafür bekannt, dass für die Aufnahme in Studentenverbindungen harte Prüfungen anstehen. Diese sind nicht nur entwürdigend und bestehen aus Schikanen und Mobbing, sondern sind teilweise auch lebensgefährlich. Jedes Jahr sterben mehr als ein Dutzend Anwärter bei Aktionen, wie durch den Connecticut River zu schwimmen. Doch auch in Europa finden immer wieder menschenunwürdige Rituale statt. In Holland sollen Studenten für die Aufnahme in eine Verbindung zum Sex mit Hühnern gezwungen worden sein. Wer sich dem verweigerte, habe das Tier in die Weichteile gehackt. Außerdem musste Stierblut getrunken werden und einige sollen sogar einen Stierpenis in der Hose getragen haben. 

Die schlimmsten Aufnahmerituale für Studentenverbindungen

  • Bei einem Aufnahmeritual einer Blaskapelle in den USA werden Studenten, die getreten und geschlagen, während sie eine Strecke ablaufen. Fällt einer der Anwärter hin, muss er noch mal von vorne anfangen. Außerdem wird Studenten ein Kissen auf das Gesicht gedrückt, während sie die Fragen ihrer Kommilitonen beantworten müssen. Bei der richtigen Antwort wird das Kissen für kurze Zeit vom Gesicht entfernt, bei der falschen Antwort wird der Kopf mit dem Kissen weiter nach unten gedrückt und weiter gefragt. Robert Champion, Student an der Uni, an der man solche Rituale vornimmt, verstarb bei einem dieser Rituale - wurde zu Tode getreten und geschlagen. 

  • Anfang 2014 starb ein Student des Baruch College. Er sei von 30 Verbindungsstudenten attackiert worden sein, als er mit verbundenen Augen und einem 20 Pfund schweren mit Sand befüllten Sack den richtigen Weg finden sollte. Als er das Bewusstsein verlor, wurde er von den anderen Studenten ins Haus gebracht und ihm wurden die Kleider gewechselt. Erst nach einer Stunde Wartezeit und der Internetrecherche nach Kopfverletzungen wurde der verletzte Student ins Krankenhaus gebracht. Die Tat wurde als Tötungsdelikt eingestuft. 

  • Im Jahr 2014 wurden zudem Ermittlungen gegen eine Studentenverbindung im US-Staat Wisconsin geführt. Mehrere Studentinnen sollen vergiftet worden sein und seien mit Erinnerungslücken ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Verdacht liegt bei K.O.-Tropfen, die ihnen auf einer Verbindungsparty in den Drink gemixt worden sein sollen. Außerdem waren alle Gäste mit einem roten oder schwarzen X markiert. Ein Hinweis darauf, wie die Opfer ausgesucht wurden. 

  • Ein fast schon "berühmtes" Aufnahmeritual ist das "Hazing". Dabei werden Anwärter mit Eiswasser übergossen, mit Urin eingerieben und mit Elektroschocks gequält. Es dürfte wenig überraschend sein, dass auch dieses Ritual zumeist in den USA - dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (und wohl Land ohne Grenzen allgemein) - stattfinden. 

  • Neben "Hazing" gibt es noch eine weitere bekannte Art, Anwärter zu quälen - und zwar mit "vomlets". Jeder der die englische Sprache in wenig beherrscht, weiß, dass es sich bei "vomlets" um eine Wortmischung aus "vomit" (=Erbrechen) und "Omlette" handelt. Studenten, die in eine Verbindung aufgenommen werden wollen, müssen also ein Omlette aus Erbrochenem essen. 

(pgo)

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