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Radio Hamburg

Gehirn gefährdet?

Facebook hat ähnliche Auswirkungen wie Kokain

Hamburg, 22.02.2016
Facebook, URL

Facebook-Süchtige sind Kokain-Süchtigen sehr ähnlich. 

Gefühlt hat jeder Mensch Facebook. So bleibt man in Kontakt. Aber bei vielen entwickelt sich das zur Sucht, die vergleichbar mit der von Kokain ist. 

Wenn man an Facebook denkt, kommt man nicht unbedingt auf den Gedanken, dass es im Zusammenhang mit Drogen steht. Genauer noch: Kokain. Denn wie Forscher der California State University herausgefunden haben sollen, haben Facebook-Nutzer ähnliche Symptome, wie Kokain-Abhängige. 

Gehirnaktivität gemessen

Um das Verhältnis zu testen, wurden 20 Facebook-Mitglieder analysiert, indem sie einen Fragebogen ausgefüllt haben. Darin ging es zu allererst um die allgemeine Abhängigkeit von Facebook. Danach wurden den 20 Teilnehmern Bilder vorgelegt, wobei die Gehirnaktivität aufgezeichnet wurde, um diese später zu analysieren. Klar wurde dabei, dass die Facebook-Nutzer, die bereits bei den Fragen der allgemeinen Abhängigkeit auffällig waren, auch bei den vorgelegten Bildern auffällig reagierten. So nahmen sie eher Bezug zu Facebook-relevanten Bildern - wie das Logo -, als zu unabhängigen Bildern. 

Gleiche Gehirnregionen wie bei Kokain-Süchtigen

Wer Facebook hat, weiß wie süchtig es machen kann. So ist schon manchmal eine Stunde ohne das soziale Netzwerk die reinste Hölle. Und so ähnlich ergeht es auch Drogensüchtigen. Auffällig war dabei, dass bei den Facebook-süchtigen die gleichen Gehirnregionen animiert werden, wie auch bei Kokain-Süchtigen. Auch die Bergen Universität in Norwegen hat sich mit der Facebook-Sucht befasst. So sollten Probanden im Rahmen der sogenannten "Bergen Facebook Addiction Scale" Aussagen wie "Du benutzt Facebook um persönliche Probleme zu vergessen" oder "Du wirst wütend und ungeduldig, wenn Du Facebook nicht benutzen darfst" ankreuzen, wenn sie zutreffen. Wer mindestens vier der insgesamt sechs Statements angekreuzt hat, sei der Facebook-Sucht sehr nah. 

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