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Radio Hamburg

Rückkehr zur Erde

Muskelschwund nach einem Jahr im All

Scott Kelly

Nach 340 Tagen im All ist der Muskelschwund bei den Astronauten Scott Kelly und Michail Kornijenko stärker als erwartet, was eine Mars-Mission erschweren könnte.

Scott Kelly ist damit der erste, nicht russische Mensch, der einen so langen Trip ins All absolviert hat. Nach der Landung wurden Kelly und Kornijenko aus der Kapsel getragen, was eigentlich so nicht geplant war. Doch ein solcher Trip fordert den Astronauten einiges ab. Folgen eines so langen Aufenthalts sind Muskelschwund oder Schlafprobleme. Auch Sehstörungen können auftreten. Noch schlimmer sind häufig die psychischen Auswirkungen. Kelly sagte vor der Landung: "Physisch fühle ich mich ziemlich gut, aber die Isolation von den Menschen auf der Erde, die mir wichtig sind, macht mir am meisten zu schaffen."

Messungen und Studien für Marsmission

Kellys Weg führt von Kasachstan direkt nach Houston. Die NASA will dort mit Studien beginnen, um die Auswirkungen einer solchen Reise auf den Körper zu erforschen. Ein Vorteil für die NASA-Forscher: Scott Kelly hat einen Zwillingsbruder, der als Vergleich bei den Studien herhalten wird. Dabei stehen vor allem die unterschiedlichen physischen Gesundheitszustände im Vordergrund. Der Vergleich der Zwillinge könnte wichtige Erkenntnisse für eine zukünftige Marsmission bringen. Dafür müsste ein Mensch sogar eine Reise von drei Jahren auf sich nehmen. Man wäre also mehr als dreimal so lange unterwegs, wie Kelly und Kornijenko bei dieser Mission. Und auf dem Mars gibt es dann niemanden, der beim Ausstieg helfen könnte.

Kraftverlust von Muskel- und Skelettsystem

Der deutsche Mediziner Jens Titze erklärt: "Der Kraftverlust des Muskel- und Skelettsystems ist das Hauptproblem." Nach einem Aufenthalt auf der internationalen Raumstation dauere es "Wochen bis Monate" um zum normalen Zustand zurückzukehren. Der deutsche Raumfahrer Alexander Gerst hat es sogar geschafft, mit intensivem Training Muskelmasse im All aufzubauen. Die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf Muskeln und Knochen ist also ein zentrales Thema.

Steht ein Kreuz auf dem Mars?

Derweil machen auch noch andere Nachrichten über den Mars die Runde. So hat ein Franzose laut eigener Aussage ein Kreuz auf dem Mars entdeckt. "Das ist eine ungewöhnliche Entdeckung und wahrscheinlich eine wichtige für alle religiösen Leser", schrieb der Autor Scott Waring auf der Website "UFO Sightings Daily". Ob es das Kreuz wirklich gibt, kann dann ja bei einer Marsmission herausgefunden werden, wenn die Studien zu Scott Kelly und seinem Zwillingsbruder Mark Kelly die gewünschten Erkenntnisse bringen.

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