Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Ziemlich beste Freunde

Pinguin besucht jedes Jahr seinen Lebensretter

Pinguinfreundschaft

Dindim und sein Retter: Freunde für´s Leben.

Wahre Freundschaft kennt keine Distanz. Das beweist die Geschichte eines Brasilianers, der einen Pinguin vor dem Tod rettete. Seitdem besucht dieser seinen Retter und schwimmt dafür jedes Jahr 4000 km zu ihm.

Es ist 2011. Der Brasilianer Joao Pereira de Souza spaziert am Strand seiner Heimatinsel, nahe Rio de Janeiro, als er zwischen zwei Felsen einen kleinen Pinguin entdeckt. Sein Körper ist von oben bis unten mit Öl verklebt. Mit den Kräften am Ende und halb verhungert, droht der kleine Magellan-Pinguin zu sterben. Der heute 71-jährige Rentner zögerte nicht lange – er nimmt den Pinguin mit nach Hause, säubert sorgfältig sein Gefieder und päppelt ihn wieder auf. Er gibt ihm den Namen Dindim.

Er blieb etwa elf Monate, dann verschwand er plötzlich

Als Dindim nach einer Zeit wieder fit zu sein scheint, bringt der pensionierte Maurer ihn zum Strand, um ihn zurück in die Freiheit zu entlassen. Doch Dindim hat nicht vor zu gehen.  "Er blieb etwa elf Monate bei mir, bis sein Gefieder sich veränderte, dann verschwand er plötzlich", sagte de Souza dem brasilianischen TV-Sender Globo. Doch zu de Souzas Überraschung kehrte sein gefiederter Freund nach einigen Monaten zurück, erkannte ihn direkt am Strand und folgte ihm bis nach Hause. Seither dankt Dindim seinem Lebensretter jedes Jahr auf´s Neue, indem er über 4000 km, aus seiner Heimat nach Brasilien schwimmt und ihm einen Besuch abstattet. Ursprünglich lebt Dindim vermutlich in einer Kolonie am Südzipfel Südamerikas, an der Küste Chiles oder Argentiniens.

Wahre Freundschaft kennt keine Entfernung

Dindim verbringt rund acht Monate im Jahr bei seinem 71-jährigen, besten Freund. "Er kommt immer im Juni und schwimmt im Februar wieder nach Hause. Und jedes Jahr wird er noch anhänglicher und es kommt mir so vor, als sei er auch glücklicher mich zu sehen", so de Souza.

Wenn die beiden zusammen sind, gehen sie am Strand spazieren, schwimmen und teilen sich auch mal eine Dose Sardinen. Wie richtige Freunde nun mal ihre Freizeit miteinander verbringen. "Nur ich darf ihn anfassen, sonst niemand - wenn jemand es versucht, pickt er ihn mit seinem Schnabel. Er legt sich auf meinen Schoß, ab und zu bekommt er eine Dusche und er lässt sich füttern und auf den Arm nehmen.", so de Souza.

 

comments powered by Disqus