Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Brustkrebs

Forscher finden schuldige Genmutationen

Hamburg, 04.05.2016
Krebszelle

Es gibt 93 Gene, die in einer Mutation enden können, die letztendlich zu Brustkrebs führen kann. 

Jährlich sterben allein in Deutschland 17.000 Frauen an Brustkrebs. Jetzt haben Forscher herausgefunden, wodurch diese Art von Krebs ausgelöst wird. 

Rauchen ist nicht nur allgemein ungesund, sondern kann auch mehrere Krebsarten auslösen: Blasenkrebs, Lungenkrebs und Kehlkopfkrebs. Genauso ist es bei Hautkrebs. Hier wissen wir auch, dass es unter anderem durch zu starke UV-Einstrahlung und zu wenig Schutz ausgelöst werden kann. Doch wie sieht das bei Brustkrebs aus? Wieso erkranken Frauen, die eine gesunde Lebensweise haben? 

93 Gene können mutieren

Forscher des Sanger Institutes in Cambridge haben nun eine Entdeckung gemacht und erreichen damit einen Meilenstein in der Krebsforschung. Insgesamt wurden 560 Brustkrebs-Fälle untersucht und dafür die genetischen Codes ausgewertet. Während unseres Lebens verändern sich unsere Gene ständig - durch Zellteilung oder Vererbung - wobei auch schädliche Mutationen entstehen können, die letztendlich zu Krebs führen. Die Wissenschaftler konnten nun 93 Gene identifizieren, die eine normale Zelle in eine Brustkrebszelle verwandeln, wenn sie mutieren. Durch diese Erkenntnis konnten die Forscher eine Liste aller Genmutationen erstellen. 

Mindestens zehn Jahr für neue Medikamente 

"Die Liste dieser möglichen Genmutationen geben wir Universitäten, Pharmakonzernen und Biotech-Unternehmen, damit sie neue Medikamente entwickeln können, die individuell auf die einzelnen Genmutationen abgestimmt sind." Trotz dieser bahnbrechenden Entdeckung wird es wohl noch mindestens zehn Jahre dauern, bis die ersten Medikamente entwickelt sind, sagt der Leiter der Studie, Mike Stratton. 

(pgo)

comments powered by Disqus