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Radio Hamburg

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Was feiert man bei Thanksgiving?

Hamburg, 24.11.2016
Thanksgiving, Truthahn, Braten

Ein Truthahnbraten ist das Wichtigste bei einem Thanksgiving-Essen.

In den USA wird am Donnerstag (24.11.) Thanksgiving gefeiert, der wichtigste Feiertag des Jahres. Doch was wird eigentlich gefeiert und gibt's das auch in Hamburg?

Am vierten Donnerstag im November ist in den USA Thanksgiving (auf Deutsch: Danksagung), ein staatlicher Feiertag, der fast wichtiger ist als Weihnachten. Doch was wird genau gefeiert? Wem wird gedankt und was hat es eigentlich mit den Truthähnen auf sich?

Thanksgiving hat eine lange Tradition

Thanksgiving ähnelt dem europäischen Erntedankfest, doch die amerikanischen Traditionen weichen stark von den westlichen ab. Der Ursprung von Thanksgiving ist nicht eindeutig geklärt. Die Amerikaner führen ihr heutiges Thanksgiving auf ein dreitägiges Erntedankfest im Herbst 1621 zurück. Damals landeten die Pilgerväter bei Plymouth Rock in Massachusetts und trafen auf die einheimischen Wampanoag-Indianer. Ohne die Hilfe der Indianer hätten die Pilgerväter nicht überlebt. 90 Wampanoag-Indianer und 50 Kolonisten sollen an der gemeinsamen Feier teilgenommen haben. Geschichtlich ist dies allerdings nicht belegt.

Gefüllter Truthahn mit Cranberry-Soße

Zum traditionellen Thanksgiving-Essen gibt es Gerichte, die es schon beim ersten Thanksgiving-Fest gegeben haben soll. Das absolute Muss ist ein gebratener und gefüllter Truthahn. Dazu gibt es viele Beilagen wie Süßkartoffeln, Cranberry-Soße, grüne Erbsen und Mais. Als Nachspeisen sind Apfel- und Kürbiskuchen weit verbreitet.

Lest auch: Thanksgiving-Truthahn: So bereitet Ihr das amerikanische Original zu!

Am vierten Donnerstag im November feiern die US-Amerikaner ihr liebstes Fest: Thanksgiving. A ...

Dankgebet im Kreise der Familie

Das Thanksgiving-Essen wird oft von einem gemeinsamen Dankgebet oder den Danksagungen Einzelner begleitet. Ein weit verbreiteter Brauch ist das Auseinanderziehen des getrockneten Gabelbeins des Truthahns ("Wishbone").

"Wishbone" ziehen

Zwei Festteilnehmer ziehen mit dem kleinen Finger an dem Gabelbein, bis es auseinander bricht. Der, dessen Stück größer ist, hat einen Wunsch frei. An Thanksgiving kommt die ganze Familie zusammen, aber auch Freunde werden oft eingeladen, denn an diesem Feiertag soll keiner allein zuhause sein.

Hochbetrieb auf Flughäfen und Straßen

Da die Familien häufig über das ganze Land verteilt sind, herrscht in der Zeit Hochbetrieb auf Flughäfen und Straßen. Um das Wochenende zu verlängern, nehmen sich viele zusätzlich am Freitag frei. An Schulen und Universitäten sind häufig vier bis fünf Tage unterrichtsfrei.

Der US-Präsident und Thanksgiving

George Washington propagierte am 3. Oktober 1789 den ersten Thanksgiving-Tag. Abraham Lincoln setzte während seiner Amtszeit (1861-1865) den Termin für den nationalen Feiertag auf den letzten Donnerstag im November fest. 1939 versuchte Franklin D. Roosevelt, den Feiertag auf den vorletzten Donnerstag im November zu verschieben. Daraufhin kam es zwei Jahre lang zu unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Bundesstaaten, bis der Kongress 1941 den letzten Donnerstag im November als Feiertag festsetzte.

Traditionell nimmt der US-Präsident, seit der Amtszeit von Harry S. Truman, in einer Zeremonie Truthähne von der Geflügelindustrie entgegen. George Bush sen. war der Erste, der die Tiere bei dieser Gelegenheit vor dem Ofen bewahrte, seither folgen die US-Präsidenten diesem Brauch. Außerdem bringt der US-Präsident an diesem Tag den Dank der Nation an Gott zum Ausdruck.

Wichtiger Tag für die Wirtschaft

Der Freitag nach Thanksgiving, auch "Black Friday" genannt, ist für die Wirtschaft ein wichtiger Stimmungsindikator. An diesem Tag gewährt der Einzelhandel hohe Rabatte, er gilt auch als der erste "Weihnachtsshopping-Tag". Erst ab jetzt wird in den USA weihnachtlich dekoriert. Thanksgiving wird in den USA also groß gefeiert, z.B. mit der traditionellen Macy´s Thanksgiving Parade in New York, bei der auch viele Stars auftreten.

Thanksgiving in Hamburg

Auch in Hamburg könnt Ihr Thanksgiving feiern. Im " Speicher 52"  gibt es am 24. November ein Thanksgiving-Buffet inklusive Truthahn und vielen amerikanischen Klassikern. Auch im "broscheks" im Renaissance Hamburg Hotel (Innenstadt) könnt Ihr am Donnerstag ein spezielles Thanksgiving-Buffet genießen. 

(mgä)

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