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Radio Hamburg

Schnäppchenjagd deluxe

Was ist dieser Black Friday eigentlich?

Black Friday

Der Black Friday ist in den USA der umsatzstärkste Tag des Jahres.

Der Freitag nach Thanksgiving ist in den USA der umsatzreichstes Tag des Jahres. Am Black Friday locken Rekord-Rabatten. 

Am Freitag nach Thanksgiving drehen die US-Amerikaner regelmäßig durch. Vor den Kaufhäusern bilden sich lange Schlangen, Menschen pilgern mit Koffern und riesigen Einkaufstaschen zu den Geschäften und liefern sich regelrechte Schlachten um die besten Produkte. Die Läden öffnen bereits um Mitternacht und sind häufig schon kurz nach der Öffnung hoffnungslos überfüllt. Doch warum das alles? Was ist an diesem Tag, Black Friday genannt, so besonders?

Kaum ein Deutscher kennt den Black Friday

Wie eine von statista veröffentlichte Befragung des EHI Retail Instituts kannte mehr als die Hälfte der Befragten den Black Friday nicht. Nur 27 Prozent gaben an, in diesem Jahr gezielt von den Schnäppchen profitieren zu wollen. Auch der Cyper Monday, der Aktionstag der Online-Händler, der am darauffolgenden Montag begangen wird, ist in Deutschland nicht sehr bekannt. Also, was bedeutet der Black Friday?

Rekordrabatte am Black Friday

Am Black Friday locken Händler mit Rekordrabatten. Der letzte Freitag im November gilt als der erste Tag der Weihnachtseinkaufsaison. Dass viele den Tag nach Thanksgiving, das immer auf den letzten Donnerstag im November fällt, als Brückentag nutzen, macht den Ansturm auf die Geschäfte nur noch größer. Auf manche Produkte gibt es unglaubliche 70 bis 90 Prozent Rabatt. 

In den USA hat der Black Friday eine lange Tradition. 1961 warben lokale Händler in Philadelphia erstmals am Tag nach Thanksgiving mit besonderen Rabatten und lockten so Massen von Menschen in die Innenstädte.

Tumultartige Kämpfe und Verletzte

Regelmäßig kommt es in den USA am Black Friday zu tumultartigen Kämpfen um die besten Schnäppchen, bei denen auch viele Menschen verletzt werden. 2008 wurde sogar eine Walmart-Angestellte in Long Island im Gedränge niedergetrampelt und starb.

Seit 2005 werden in den USA am Black Friday die höchsten Umsätze des Jahres erzielt, aber erst 2014 wurde der Begriff "Black Friday" in den USA als Wortmarke registriert. 

Woher kommt der Name Black Friday?

Warum der Tag Black Friday genannt wird, ist nicht eindeutig herzuleiten. Drei Theorien zum Ursprung des Begriffs gelten als die populärsten:

Verschiedene Erklärungen

Warum heißt der Tag Black Friday?

  • Theorie 1: 

    Die Menschenmassen auf den Straßen und in den Einkaufszentren sehen aus der Entfernung wie eine einzige schwarze Masse aus. Es könnte sich auch um eine Anspielung auf das Chaos nach dem Börsencrash von 1929 sein. Viele Menschen versuchten noch im letzten Moment ihre Ersparnisse von der Bank zu retten und liefen massenweise chaotisch umher.

  • Theorie 2:

    Die meisten Händler machen an diesem Tag die größten Umsätze und haben damit die Chance, aus einem eventuellen Minus, den sogenannten "roten Zahlen" herauszukommen und wieder "schwarze Zahlen" zu schreiben.

  • Theorie 3:

    Möglicherweise heißt es Black Friday, weil die Händler an diesem Tag vom Geld zählen schwarze Hände bekommen. 

Black Friday in Deutschland

2006 führte Apple erstmals in Deutschland eine Black-Friday-Verkaufsaktion durch. Mittlerweile nutzen viele deutsche Händler den Tag, um die Menschen mit besonderen Angeboten und Aktionen zum Kaufen zu animieren. Eine von statista veröffentlichte Prognose geht davon aus, dass am Black Friday 2016 360 Millionen Euro im deutschen E-Commerce umgesetzt werden. 

Black Friday in Hamburg

Auch in Hamburg beteiligen sich 2016 viele Geschäfte am Black Friday. In der Innenstadt sind z.B. viele Geschäfte in der Gänsemarkt Passage, im Hanse-Viertel und der Einkaufspassage Hamburger Hof geöffnet. Auch die Europa Passage lockt mit Rabatten, ebenso wie u.a. Galeria Kaufhof, Karstadt, Peek&Cloppenburg, der Saturn Markt Mönckebergstraße und das Nivea Haus.

Nicht auf "künstliche" Rabatte reinfallen

Doch der Black Friday wird nicht nur positiv gesehen. Verbraucherschützer kritisieren, dass die Rabatte häufig künstlich aufgeblasen seien. Mit überhöhten Ausgangspreisen ("Mondpreisen") werden die Rabatte größer gerechnet als sie wirklich sind. Kunden sollten sich vorher also genau informieren, wie hoch der Originalpreis wirklich ist, um nicht auf solche Angebote hereinzufallen. 

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