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Radio Hamburg

Leben am Limit

10 Dinge, die Du nur kennst, wenn Du ein waschechter Pendler bist

Hamburg, 23.08.2017
Bahn, Nervig, Anstrengend

Ob aufgrund des geringen Wohnungsangebots, des Jobs, der Liebe, immer mehr Menschen können über sich sagen: Ich bin ein Pendler!

Die einen lieben es, die anderen hassen es. Die Zeit, die andere Menschen zur Regeneration und Freizeitgestaltung nutzen, verbringen Pendler in der Bahn. Die einen wollen ihren Wohnort aufgrund ihres Eigenheims nicht aufgeben, die anderen wegen des sozialen Umfelds. Vielleicht ist das Wohnungsangebot in der Stadt der Begierde auch einfach nur unzumutbar - sind wir ehrlich. Es folgt jeden Tag das gleiche Szenario. Vom Bus geht es in die Bahn, von der Bahn zum Arbeitsplatz und zurück. Die Bahn gehört eigentlich Dir. Doch was bedeutet es ein ausgewählter dieser Gruppe von Menschen zu sein, die sich die meiste Zeit ihres Lebens im Niemandsland der zu pendelnden Strecke befindet?

So ist das Pendlerleben...

Klicke Dich im Folgenden durch die Fakten der Pendler durch. 

10 Dinge, die nur Pendler kennen

  • Fakt 1:

    Wenn andere noch schlafen, bist Du bereits schon seit 30 Minuten in der Bahn. Die Zeit nutzt Du allerdings effektiv. Entweder holst Du deinen Schlaf nach, arbeitest, schminkst Dich oder liest ein Buch. Pendeln kann so produktiv sein.

  • Fakt 2:

    Du weißt ganz genau an welcher Stelle des Bahnsteigs Du stehen musst, um als erster in die Bahn zu gelangen und einen heiß begehrten Sitzplatz zu den Stoßzeiten des Zugverkehrs zu erhalten.

  • Fakt 3:

    Krass, du pendelst? Also mir ist das viel zu anstrengend! “, kein seltener Satz. Du als Pendler hörst öfter Mitleidsbekundungen zu Deiner Situation als Dir lieb ist. Gekrönt wird das Szenario, wenn heraus kommt aus welchem Dorf Du pendelst. "Was? DA wohnst du ?" – Keine Sorge! Ich habe dich nicht zu mir nach Hause eingeladen.

  • Fakt 4:

    Du wirst zu Usain Bolt. Dein Bus hat sich mal wieder dazu entschieden die Busfahrt zur Stadtführung auszuweiten. Dir bleibt also nur noch eine Minute, um vom Bus zur Bahn zu gelangen. Deine Waden kennen jedoch keine Grenzen.

  • Fakt 5:

    Man kennt sich, aber man kennt sich nicht. Nach einer Weile siehst Du eine gewisse vertraute Traube an Menschen, die immer zur gleichen Zeit mit Deiner Bahn fährt. Es reicht zwar für ein nettes Lächeln, manchmal auch ein kurzes Blinzeln, aber für ein richtiges "Hallo", ist die Zeit noch nicht gekommen.

  • Fakt 6:

    Du bist vorbereitet auf die nächste Apokalypse. Regen, Hagel, Schnee? Kein Problem für Dich! Als wetterfester Pendler hast Du zwei Pullover und einen Regenschirm dabei. Und allgemein auch sonst alles was man zum Überleben braucht. Eine Powerbank, Ohropax..

  • Fakt 7:

    Das hektische Suchen nach der Bahnkarte. Du weißt ganz genau, dass Du die Bahnkarte in das hintere Fach deines Portmonees getan hast. Deine Bahnkarte weiß das nicht mehr. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit und einer halben Panikattacke findest Du deine Bahnkarte endlich dort, wo Du sie gelassen hast. Im hinteren Fach deines Portmonees.

  • Fakt 8:

    Geduld ist für Dich keine Tugend, denn keiner ist so gewöhnt an die Verspätung der Bahn, wie Du es bist. Dich bekommt so schnell nichts klein. Auch nicht die Käsefüße Deines Sitznachbarn.

  • Fakt 9:

    Wenn die Anderen Feierabend haben, kommst Du zur Arbeit. Na gut, fast. Aber als Pendler bist Du so gut wie immer zu spät. Kommst Du zu früh, ist es nicht selten, dass jemand überrascht ist.

  • Fakt 10:

    Du beginnst Lebensprofile anderer Fahrgäste zu erstellen. Ah, er isst heute das Baguette vom Bäcker. Sonst hatte er doch immer die Wurststulle seiner Freundin dabei. Ha, die hat sich bestimmt getrennt.. Und Du bist dir sicher: Es war so.