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Radio Hamburg

50. Jahrestag

Mauerbau-Gedenken

Gedenktag Berliner Mauer

In Berlin versammelten sich die Menschen um den Opfern des Mauerbaus zu gedenken.

Christian Wulff fand in seiner Gedenkrede sowohl Worte über die Vergangenheit, als auch für die Zukunft.

Berlin - Mit einer Schweigeminute gedachten die Menschen in Berlin den Opfern des Mauerbaus. Busse und Bahnen stoppten kurz, als zum 12.00 Uhr die Kirchenglocken leuteten. Am 13. August 1961, also vor genau 50 Jahren, hatte der Bau der Berliner Mauer begonnen.

Bundespräsident Christian Wulff rief in Berlin bei einer zentralen Gedenkfeier dazu auf, weltweit für Menschenrechte und Demokratie einzutreten.
"Die Erinnerung an das Unrecht der Mauer mahnt uns, diejenigen nicht allein zu lassen, die für Freiheit, Demokratie und Bürgerrechte kämpfen. Und sie verlangt von uns, dafür zu sorgen, dass sich diese Geschichte nicht wiederholt."
Laut Wulf sei die damalige Weltlage, deren Symbol die Mauer gewesen sei, für viele Menschen unveränderbar erschienen. Doch der Mauerfall 1989 sei der Beweis dafür, dass keine Mauer dem Willen zur Freiheit wiederstehen könne.
"Die Mauer fiel nicht, sie wurde umgestürzt", betonte Wulff "Einmal mehr hat sich gezeigt: Am Ende ist die Freiheit unbesiegbar.“
Dieser Meinung sei laut Wulff auch der damals regierende Bürgermeister Willy Brandt gewesen, der "am Abend des 13. August 1961 den Bürgern in der DDR und in Ostberlin zurief, dass niemals Menschen auf Dauer in der Sklaverei gehalten werden könnten."

Beschämend bezeichnet Brandt hingegen die Gleichgültigkeit in Westdeutschland: "Viele gewöhnten sich an die Mauer, viele verharmlosten sie."
Die Einheit hingegen sei nach Meinung des Bundespräsidenten erstaunlich gut gelungen.
Mit den Worten "Schätzen und schützen wir die Freiheit, die wir haben." beendete der Bundespräsident seine Rede.

Auch Kanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit nahmen an der Gedenkfeier teil und legten Kränze nieder.