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Radio Hamburg

Umweltpolitik

Kanada steigt aus Kyoto-Protokoll aus

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Kanada steigt aus dem Kyoto-Protokoll aus.

Wenige Tage nach der Weltklimakonferenz in Durban hat Kanada überraschend seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll erklärt.

Ottawa - Damit ist das zweitgrößte Land der Welt das erste, das dem Klimaschutzabkommen noch vor dessen Ablauf im Dezember 2012 den Rücken kehrt. Vielleicht auch, um Geld zu sparen. Mit dem Ausstieg vor dem Jahresende vermeidet Kanada, wegen Nichterfüllung seiner Zusagen zum Abbau von Treibhausgasen noch Strafen zahlen zu müssen.

In kanadischen Medien war schon vor Durban darüber spekuliert worden, dass die konservative Regierung von Premierminister Stephen Harper diesen Schritt plane. Allerdings war ein späterer Zeitpunkt vermutet worden.
Beim Klimagipfel in Durban hatten sich die Teilnehmer am Wochenende auf eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls - die Vereinbarung über die Reduktion von Treibhausgasen - und ein anschließendes Nachfolge-Abkommen geeinigt.
Kanada, Russland und Japan hatten jedoch schon im vergangenen Jahr signalisiert, dass sie die Verlängerung nicht unterzeichnen wollten. 

"Kyoto kann nicht funktionieren"

Umweltminister Kent gab dagegen folgende Begründung: "Das Kyoto-Protokoll bezieht die USA und China, die beiden Länder mit dem größten Ausstoß (von Treibhausgasen), nicht mit ein und kann deshalb nicht funktionieren. (...) Es ist inzwischen klar, dass Kyoto nicht zu einer globalen Lösung für den Klimaschutz führt. Wenn überhaupt, ist es ein Hindernis", sagte der kanadische Minister bei einer Pressekonferenz im Parlament.