Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Griechenland

Krise erschwert finanzielle Rettung

Generalstreik in Griechenland

Massendemonstrationen und ein landesweiter 24-Stunden-Streik haben das Land weitgehend lahmgelegt.

Griechenlands schwere Finanzkrise wird nun auch durch eine politische Krise erschwert.

Athen - Massenproteste, ein Generalstreik im ganzen Land, Straßenschlachten in Athen und eine Rücktrittsdrohung von Ministerpräsident Papandreou. Griechenlands schwere Finanzkrise wird nun auch durch eine politische Krise erschwert. Die Nerven liegen blank, viele Griechen müssen den Gürtel unvorstellbar eng schnallen.

Ministerpräsident Papandreou ist für die EU der verlässliche Partner beim Thema Sparprogramm und Euro-Rettung. Würde er zurücktreten, wäre die milliardenschwere Rettung in Gefahr - aber er ist von der Rücktrittsdrohung schon zurückgetreten.

Ministerpräsident Giorgos Papandreou wollte am Donnerstagnachmittag seine Regierung umbilden. Zentrale Frage der Kabinettsumbildung ist, ob Finanzminister Giorgos Papakonstantinou im Amt bleiben wird. Ihm werfen viele vor, das erste Sparprogramm Griechenlands nicht korrekt in die Tat umgesetzt zu haben.

Papandreou will dann am Sonntag im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Am Mittwoch waren Verhandlungen zur Bildung einer großen Koalition der regierenden Sozialisten mit der oppositionellen bürgerlichen Partei Nea Dimokratia (ND) geplatzt. Papandreou bot sogar seinen Rücktritt an, wenn dies die Bildung dieser breiteren und stärkeren Regierung leichter machen würde.

Griechenland muss schnell handeln und das neue 78 Milliarden Euro schwere Sparprogramm vom Parlament billigen lassen. Falls die nächste Tranche der EU-IWF-Hilfe in Höhe von zwölf Milliarden Euro nicht kommt, ist Griechenland nach den Worten seines Finanzministers Papakonstantinou Ende Juli pleite.