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Radio Hamburg

Rettungspaket

Neue Milliardenhilfen für Griechenland

Griechenland, Flagge, Fahne

Die EU-Staats- und Regierungschefs  haben dem krisengeschüttelten Griechenland ein Hilfspaket in Aussicht gestellt.

Die EU-Staaten machen noch ein mal das Portomonaie auf, um dem krisengeschüttelten Griechenland unter die Arme zu greifen.

Brüssel - Das neue Rettungspaket umfasst bis zu 120 Milliarden Euro. Auch der Internationale Währungsfonds soll ins Boot geholt werden, heißt es in einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs. Banken und Versicherungen können sich auf freiwilliger Basis an den Kosten beteiligen. Ein Angebot, das sicher nicht viele Kreditinstitute annehmen werden. Denn obwohl als Gegenleistung zu den Milliardenhilfen weitere Privatisierungs- und Sparmaßnahmen von der griechischen Regierung verlangt werden, ist die Pleite noch lange nicht abgewendet.

Zur Rettung vor dem Staatsbankrott profitiert Griechenland bereits von einem 110 Milliarden Euro schweren ersten Notpaket mit Krediten von Euro-Ländern und IWF. Griechenland ist das erste Euroland, das 2010 an den Finanztropf von EU und IWF musste. Später kamen Irland (85 Milliarden Euro) und Portugal (78 Milliarden Euro) dazu.

Zudem wollen die EU-Staats- und Regierungschefs Griechenland mit einer schnelleren Auszahlung von EU-Fördergeldern helfen. Damit unterstützen sie den Vorschlag von Kommissionspräsident José Manuel Barroso, auf diese Weise eine Milliarde Euro für Athen zu mobilisieren.

In der EU setzt sich die Auffassung durch, dass Kredite für das hochverschuldete Land nicht ausreichen, sondern auch die Wirtschaft mit Investitionen wieder in Schwung gebracht werden muss. "Der Gipfel unterstützt alle Anstrengungen, um Griechenlands Fähigkeit zu stärken, aus den EU-Kohäsionsfonds Geld abzurufen, um Wachstum und Beschäftigung zu stärken", heißt es.

Mit Mitteln aus den Kohäsionsfonds werden arme Regionen in der EU unterstützt.