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Radio Hamburg

Vertrauensfrage in Griechenland

"Ja" zu Papandreou

Giorgos Papandreou

Das Parlament hat der Regierung unter Ministerpräsident Papandreou das Vertrauen ausgesprochen.

Griechenlands Ministerpräsident hat die Vertrauensabstimmung im Parlament mit hauchdünner Mehrheit überstanden.

Athen - Europa kann kurz aufatmen. Die griechische Regierung hat eine erste entscheidende Hürde im Kampf gegen den drohenden Staatsbankrott des EU-Landes genommen. Das Parlament in Athen sprach Ministerpräsident Giorgos Papandreou in der Nacht zum Mittwoch (22.06.11) das Vertrauen aus. In einer dramatischen Nachtsitzung stimmten von den 300 Abgeordneten 155 Parlamentarier für die Regierung, 143 votierten dagegen, zwei unabhängige Volksvertreter waren abwesend. Damit ebnete das Parlament einen Teil des Wegs zu neuen Milliardenhilfen, denn in der kommenden Woche wird über das 78 Milliarden Euro schwere Sparpaket abgestimmt.

Rund 10.000 Demonstranten protestierten unterdessen vor dem Parlament und gegen den radikalen Sparkurs. Nach der Abstimmung ging ein sichtlich erleichterter Papandreou durch den Plenarsaal, schüttelte seinen Abgeordneten lächelnd die
Hände. Dann verschwand der Regierungschef kommentarlos. Noch am Abend hatte er hatte seine Landsleute vor dem Votum in einer leidenschaftlichen Rede aufgefordert, ihre patriotische Pflicht zu tun. Das Land dürfe nicht bankrottgehen und müsse unabhängig bleiben. "Heute wird uns geholfen. Es ist aber unsere Pflicht, auf eigenen Beinen zu stehen", sagte Papandreou im Parlament in Athen.

Ursachen der Krise seien Versäumnisse der Griechen. "Wenn die Griechen sich nicht entscheiden, alles zu ändern, wird das Land nie aus der Krise kommen", sagte er.