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Radio Hamburg

Politik hat klar entschieden

Kinderlärm-Klagen passé

Klagen gegen Kindergeräusche sind praktisch schon von Vornherein ohne Erfolg.

Berlin - Klagen gegen Lärm, der aus Kindergärten, Kitas und von Spielplätzen dringt, werden in Zukunft praktisch ausgeschlossen. Der Bundestag stimmte am Donnerstag mit großer Mehrheit einer Änderung desBundesimmissionsschutzgesetzes zu. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) betonte im Bundestag, bisher sei das Lärmen von indern als schädliche Umwelteinwirkung definiert worden - das sei nakzeptabel. Der Bundesrat hatte zuvor zustimmend Kenntnis von dem Gesetz
genommen.

"Kinder haben das Recht, in ihrem Kindsein akzeptiert und toleriert zu werden", sagte Röttgen. «Es gibt keine geräuschfreien Kinder. Wir wollen auch keine geräuschfreien Kinder." Sondern man wolle Kinder so wie sie sind, "auch tobend und lärmend", betonte der Vater von drei Kindern.