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Radio Hamburg

Um Verständnis geworben

Volkszählung gestartet

Volksbefragung Zensus Mai 2011

Eines der Werbeplakate zur Volkszählung, um in der Bevölkerung für Verständnis zu werben.

Jetzt wird in Deutschland nach 1987 zum ersten Mal wieder eine Volkszählung durchgeführt.

Berlin - Das erste Mal wird im wiedervereinigten Deutschland Inventur gemacht und eine Volkszählung gestartet. Etwa jeder zehnte Einwohner bekommt dazu Besuch vom Volkszähler.
In den Zensus fließen aber die Daten aller Bürger aus den Registern der Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit ein. Die Bürger dürfen die Teilnahme nicht verwehren. Egeler sagt, die direkte Befragung sei nötig, um die Qualität der
Registerdaten zu überprüfen und Merkmale zu erheben, die bislang nicht abrufbar seien. Zehn Prozent der Einwohner, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden, bekommen Besuch von einem Interviewer. Einen Fragebogen ausfüllen sollen zudem alle Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften - dazu zählen auch Studentenwohnheime, Altenheimen und Gefängnisse. Wer eine Wohnung oder ein Haus besitzt, wird ebenfalls aufgefordert, Angaben zu machen. In der Bundesrepublik gab es 1987 die letzte Volkszählung - in der DDR 1981.

Kritik keimt auf

Michael Ebeling vom Arbeitskreis Zensus erneuerte seine Kritik: Die Bürger wüssten nicht genau, was passiere. Zudem würden Fragen wie gestellt, die nicht nötig seien - etwa nach der Religion. Auch landeten die Daten aus der direkten Befragung teils nicht anonymisiert in Datenbanken. Das Bundesamt wies die Sorgen um den Datenschutz zurück. "Wir brauchen diese Daten, aber gehen damit höchst verantwortlich um», sagte Abteilungspräsidentin Sabine
Bechtold. Die ersten Ergebnisse aus dem Zensus 2011 sollen Ende 2012 präsentiert werden. Die Gesamtkosten wurden mit 710 Millionen Euro veranschlagt.

Eine Befragung dauert laut Zensus-Auskunft 5-30 Minuten. Die meistgestellten Fragen und Antworten zum Thema Volksbefragung 2011 finden Sie auf http://www.zensus2011.de/faq.html