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Radio Hamburg

Euro-Schuldenkrise

Merkel trifft Sarkozy

Angela Merkel und Nicolas Sarkozy 2011

Angela Merkel und Nicolas Sarkozy

Nicht nur für Frankreich hängt viel von dem Gespräch zwischen Merken und Sarkozy ab - auch Deutschland ist betroffen.

Berlin - Kanzlerin Angela Merkel empfängt am Sonntagnachmittag (09.10.2011) den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in Berlin.
Deutschland und Frankreich wollen ihre Positionen zur Bewältigung der Euro-Schuldenkrise abstimmen.

Nicht nur für Sarkozy hängt so einiges von dem Gespräch ab. Die französischen Banken könnten bis zu 15 Milliarden Rekapitalisierung benötigen. Unter anderem ist hier für ihr Griechenland-Engegemant verantwortlich. Wenn Paris dies ohne den europäischen Rettungsschirms stämmen muss, würden weitere Schulden folgen. In diesem Fall würden die Ratingagenturen Frankreich herabstufen und dies wiederrum würde nicht nur Sarkozy bei den Präsidentschaftswahlen schädigen – auch Deutschland kann eine Verschärfung der Krise durch ein schwächeres Frankreich nicht brauchen.

Mögliche Umschuldung Griechenlands

Währenddessen verdichten sich die Hinweise auf eine harte Umschuldung Griechenlands. Derzeit sollen in der Eurogruppe Szenarien für einen Schuldenschnitt von bis zu 60 Prozent durchgespielt werden. Sollten diese eintreffen, würden Griechenlands Gläubiger auf einen Anteil ihrer Forderungen verzichten müssen. In Deutschland wären in diesem Fall nicht nur die Banken, sondern auch die Steuerzahler betroffen, da der Staat Griechenland im Rahmen der internationalen Hilfen Notkredite in Milliardenhöhe über die Förderbank KfW gewährt hat.

In Regierungskreisen heißt es, dass es zu früh sei, eine abschließende Bewertung in Sachen Schuldenschnitt abzugeben. Ein wichtiger Faktor sei das Ergebnis des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Nicolas Sarkozy.

Schäuble ist besorgt

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zeigte sich besorgt, ob die Griechen ihre gigantische Schuldenlast dauerhaft stemmen können.
"Es gibt ein hohes Risiko, dass sich diese Krise weiter zuspitzt und ausbreitet", so Schäuble zur Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.