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Radio Hamburg

Frauenquote in Unternehmen

Vorstände sind zickig

RHH - Expired Image

Bundesarbeitsministerin von der Leyen fordert die gesetzlich festgeschriebene Frauenquote.

Bis spätestens 2020 soll der Frauenanteil in deutschen Führungsetagen auf 35 Prozent steigen, versprechen die Chefs.

Berlin - Bislang haben sie freiwillig 3,5 Prozent ihrer Chefsessel an Frauen abgegeben, Bundesarbeitsministerin von der Leyen nennt das "unterirdisch" und will nicht auf das Versprechen bauen, sie fordert die gesetzlich festgeschriebene Quote.

Gabriele Hoberg aus unserer Nachrichtenredaktion - ist die Quote nicht Gleichberechtigung mit der Brechstange? „Also die Norweger, Niederländer und Spanier zeigen uns ja alle, dass es geht und zwar gut. Denn überall leben die Länder überall erfolgreich mit den Frauenquoten. Sie fördern außerdem die Artenvielfalt in den Chefetagen – neben Alphamännern gedeihen dort immer mehr Alphafrauen. In Norwegen werden seit 2008 übrigens 40 Prozent der Aufsichtsratsplätze aller größeren börsennotierter Aktiengesellschaften mit Frauen besetzt. Wer sich nicht daran hält wird hart bestraft. Bis hin zum Ausschluss des Unternehmens von der Börse.“

Wenn die männerdominierten Chefetagen der deutschen Dax-Unternehmen weiterhin so frauenresistent bleiben, wer soll denn da den Druck aufbauen?   „Einmal ist es die UN mit ihrem Abkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau des Gesetzes 1980, dazu der Abschlussbericht des entsprechenden UN-Ausschusses von Mai dieses Jahres, indem von Anhaltenden Benachteiligungen von Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt empfohlen wird, die Quote einzurichten. Diese Forderung kommt außerdem auch aus Brüssel.“

Was ist denn der Vorteil, wenn die Quote per Gesetz kommt? „Dann sind auf jeden Fall die Frauen, die auf Chefpositionen wollen, nicht mehr von den Männern abhängig. Außerdem würde diese Quote aber auch die Männer schützen, denn mehr als 50 Prozent Frauen gäbe es ja dann in keinem Fall. Ginge es dagegen nach Leistung, könnten die Frauen die Männer womöglich übertrumpfe. Aber auch da wäre auch dann die Quote davor – und zwar zu Gunsten der Männer.“