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Radio Hamburg

Meinungsumschwung bei Mindestlohn-Frage

CDU für Lohnuntergrenze

RHH - Expired Image

Zur Sicherung der Grundbedürfnisse soll jetzt eine Lohnuntergrenze eingeführt werden.

In der Mindestlohn-Frage hat die CDU jetzt eingelenkt und denkt über eine Lohnuntergrenze nach.

Berlin - Jahrelang haben sie es abgelehnt, jetzt streben Bundeskanzlerin Merkel und ihre Partei die CDU eine feste Lohnuntergrenze in Deutschland an. Die Partei will aber keinen vom Staat verordneten gesetzlichen Mindestlohn.

Nach Jahren der Blockade

Die Opposition nimmt die CDU sofort beim Wort. „Wir wollen konkrete Taten sehen, nicht nur warme Worte hören“, so SPD-Fraktionsvize Heil. Es sei gut, dass sich die CDU nach Jahren der Blockade beim Mindestlohn öffne. Linke-Chef Ernst reagierte ähnlich.

Kein gesetzlicher Mindestlohn

Beide Parteien machen sich für einen gesetzlichen Mindestlohn stark. Das lehnt die CDU aber ab. Sie will, dass sich die Tarifpartner auf eigene Lohnuntergrenzen einigen. Die Höhe soll sich am Niveau der Zeitarbeit orientieren. Der Mindestlohn dieser Branche liegt bei 6,89 pro Stunde im Osten und bei 7,79 im Westen.